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Windfall
Action/Thriller
[Inhalt]
Für Ace (Casper Van Dien) und Scratch (Robert Englund)
soll es der Supercoup ihres Lebens werden. Die beiden Ganoven
haben den perfekten Plan, um das hermetisch abgeriegelte,
exklusive Casino Royale zu knacken. Aber mit der Millionenbeute
wird es nichts, denn ihr Fluchtauto landet im Straßengraben.
Casinobesitzer John Wescoll ist allerdings von ihren Fähigkeiten
so beeindruckt, dass er ihnen einen Job in seiner Security-Truppe
anbietet. So finden sich Ace und Scratch plötzlich auf
der anderen Seite wieder. Und ziemlich schnell wird ihnen
klar, dass wohl noch jemand die Seiten gewechselt hat: Sicherheitschef
Trask (Gregg Henry) wartet nur auf das Eintreffen des angekündigten
Hurricanes, um das Ding selbst zu drehen…
[Kommentar]
Skeptisch und nicht von besonderen Erwartungen erfüllt
ging ich an „Windfall“ heran, ist man doch um
einen guten Actionfilm mit bekannten Gesichtern nie verlegen.
Und wenn man die Meßlatte nicht zu hoch ansetzt, wird
man auch mit in sich abwechslungsreicher Koste belohnt, die
sich in ihrem gesamten Konstrukt jedoch leider nicht vom Durchschnitt
abheben kann. Schauspielerisch geht das Gespann in Ordnung,
doch der Aufbau und die verschiedenen Elemente, wie z.B. etwas
Katastrophenfilm mit ungebändigten Naturgewalten, etwas
Thriller mit Crime-Zügen und gar eine zarte Romanze vertragen
sich nicht immer in ihren Schnittmengen. Letztlich kann man
die einfache Handlung auf einen Hurricane und einen durchgeknallten
Sicherheits-Chef auf einer dekadenten Urlaubsinsel herunterbrechen
– aber das macht ja nichts. Temporeich und optisch ausreichend
ansprechend unterhält „Windfall“ angenehm,
ohne die grauen Zellen zu belasten.
[Technik]
Modern und wie erwartet präsentiert sich der Streifen
im anamorphen Breitbildformat 1.85:1 und füllt so die
Mattscheibe eines 16:9-Wiedergabegeräts voll aus. Der
Transfer weist einen angenehmen Schwarzlevel auf, vermag durch
seine Farbgebung Gefallen hervorzurufen und verfügt auch
über einen gesunden Kontrast. Leichtes Rauschen und einige
kleinere Verunreinigungen sind dem Bild leider nicht abzusprechen,
es werden ausreichend Bilddetails geboten. Soundtechnisch
gibt es in den folgenden Fassungen etwas an die Ohren. In
der deutschen Synchronfassung hören wir Dolby Digital
5.1. 2.0 Stereo und DTS 5.1-Klang, die englische Sprachausgabe
ertönt hingegen wahlweise in DD 5.1 oder 2.0 –
optional mit deutschen Untertiteln. Die Mehrkanaltonspuren
wirken ein wenig Schwach in den höheren Tiefenbereichen.
Der Bass steigt zwar gut mit ein, ab und an wirken die zahlreichen
Hintergrundgeräusche und einige Surround-Tonschnipsel
jedoch etwas klirrend. Die Sprachausgabe bleibt stets verständlich.
[Fazit]
„Windfall“ bereitet kurzweilige und passable Unterhaltung,
nicht mehr und nicht weniger. Die DVD – eine einseitige
Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9) – bietet eine Geschichte,
die sich auf rund 97 Minuten Laufzeit bemisst und wie im Sturme
verrinnt. Freigegeben wurde die DVD ab einem Alter von 16
Jahren. Leider eine weitere Scheibe, bei der der so häufig
begangene Fehler der nahezu fehlenden Ausstattung erneut vollzogen
wurde. Denn mehr als einen Trailer zum Hauptfilme, wenigen
Bio- und Filmografien und vier weiteren Trailern zu anderen
DVD-Erscheinungen sind hier nicht zu finden. Über diese
Schwäche kann man in Anbetracht der Tatsache, dass man
mittlerweile einfach mehr gewohnt ist, nicht so bedenkenlos
hinwegsehen. Die Disc erschien am 26. März als Rental-Scheibe
und wird ab dem 23. April als Kauf-Version überall im
Handel erhältlich sein.
André
Schnack
02.04.2003
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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