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Where
The Money Is
Thriller/Comedy
Der berüchtigte
Bankräuber Henry Manning (Paul Newman) plant seinen Ausbruch
aus dem Knast: Er simuliert einen Schlaganfall und wird -
scheinbar lethargisch im Rollstuhl sitzend - aus dem Gefängnis
in ein Pflegeheim abgeschoben. Die junge Krankenschwester
Carol (Linda Fiorentino) lässt sich jedoch nicht eine
Sekunde täuschen. Mit drastischen Mitteln gelingt es
ihr, Henry aus seinem vorgetäuschten Dämmerzustand
aufzuwecken und sie überredet ihn - gelangweilt von ihrem
Leben und von ihrer Ehe - zu einem Überfall auf einen
Geldtransporter. Die Beute: 2 Millionen Dollar. Der Risikofaktor:
Carols eifersüchtiger Ehemann Wayne (Dermont Mulroney).
Mit "Where
The Money Is" gelang ein unterhaltsamer und einigermaßen
spannender Thriller, der die Bezeichnung Krimi-Komödie
verdient. Doch leider bietet die Geschichte nicht viel neues
und wurde zudem stellenweise einfach etwas unglaubwürdig
umgesetzt. Und darüber helfen auch die sonst guten darstellerischen
Leistungen der hervorragenden Besetzung nicht weg - schade.
Also bleibt es in Sachen "Story" leider bei einigen
interessanten Ansätzen, einer dichten Stimmung, aber
bei sonst altbekannten, nahezu klassischen Elementen. Hinzu
kommt die langsame Erzählweise, deren plätschernde
Eigenschaft in einigen Szenen, die ruhig etwas mehr Tempo
hätten vertragen können, etwas negativ aufstößt.
Die Geschichte orientiert sich am Leben eines amerikanischen
Bankräubers namens Willi Sutton, was aber die Qualität
auch nicht über das Niveau einer guten Video- bzw. Fernsehproduktion
hebt.
Technischer
Check. "Where The Money Is" wird im Originalformat
1.85:1 präsentiert und wurde anamorph erweitert auf dem
Silberling abgelegt. Das Bild ist kontrastreich und glänzt
mit natürlichen und satten Farben, ein sehr plastisches
und klares Geschehen auf der Mattscheibe ist die Folge. Die
Körnung befindet sich auf einem hohen Niveau, ebenso
die Kompression des Bildes, Rauschen oder andere Störungen
treten nicht auf; lediglich einige kleinere Verunreinigungen
fallen ab und zu ins Auge. Die akustische Darbietung kommt
im Dolby Digital 5.1-Gewand, wahlweise in deutscher oder englischer
Sprachausgabe. Auch wenn der Film nicht gerade ein potentielles
Effektfeuerwerk darstellt, so gelingt es der hier gebotenen
Akustik durch die lebhafte Musikwiedergabe, einige schöne
Direktionaleffekte und durch die klare und saubere Sprachausgabe
zu überzeugen - wenn auch das gesamte Klangbild etwas
frontlastig wirkt. Untertitel gibt es auf deutsch und englisch.
Beim englischen Originalton werden deutsche Letter aus lizenzrechtlichen
Gründen zwangseingeblendet.
BMG Video
bringt mit "Where The Money Is" mit Sicherheit kein
großes Kino auf DVD heraus, dafür aber solide Unterhaltung
mit einem unterhaltsamen Paul Newman und einer nett anzusehenden
Linda Fiorentino. Wer über die Schwächen des Endes
und einige kleinere Brüche hinwegsehen kann, der wird
für rund 85 Minuten ganz gut unterhalten. Der Film befindet
sich auf einer einseitigen Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9) und
wurde freigegeben ab 6 Jahren. Das einfach gehaltene Menü
bietet nebst Zugriff auf den Hauptfilm auch noch folgende
Extras: Kurze Interview-Ausschnitte mit Cast & Crew, ein
6minutenlanger Blick hinter die Kulissen, umfangreiche Produktionsnotizen,
Biografien mit Filmografienausschnitten und der Trailer zu
"Where The Money Is" und "Message In A Bottle".
Die technische Seite schneidet im Verhältnis zur Ausstattung
und Inhalt der Disc am besten ab - etwas schade, ein wenig
mehr hätte man vom Film an sich ruhig erwarten können.
Wer aber unumstritten als Paul Newman-Fan durchgeht, der wird
auch hier zufrieden sein. Alle anderen sollten vorab einmal
reinschauen...
Andre
Schnack
13.08.2001
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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