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The Way Of The
Gun
Crime/Thriller
Die beiden
Gelegenheitsgauner und Überlebenskünstler Parker
(Ryan Phillippe) und Longbaugh (Benicio Del Toro) schnappen
rein zufällig bei einer Samenspendung zwecks Geldgewinnung
eine etwas verquirlte Situation auf. Und schon wittern die
Zwei das schnelle Geld und kidnappen rasch die Leihmutter
Robin (Juliette Lewis), die ein Kind für den Ganster-Boss
Hale Chidduck (Sott Wilson) austrägt. Das enorm hohe
Lösegeld ist schnell festgesetzt. Und es scheint, als
würde sich für die beiden Nichtsnutze der ganze
Spaß auszahlen. Mit den zwei Leibwachen von Robin sind
sie fertig geworden, doch mit dem Profi seiner Klassen, Joe
Sarno (James Caan), werden sie nicht so schnell klarkommen,
dass steht nach der ersten Begegnung fest. Und die Tatsache,
dass sich Robin bereits im 9. Monat befindet, hilft den Beiden
nicht sonderlich weiter. Letztendlich kommt es darauf an,
wer mehr blaue Bohnen gezielt vermitteln kann und über
die stahlharten Nerven verfügt...
"The
Way Of The Gun" ist ein wirklich nicht zu unterschätzender
Filmspaß. Letztlich kam er zwar nicht bei uns im Kino
sonderlich zur Wirkung, was aber nichts zu sagen hat. Der
Film hat das, was moderne, spannende Filme der heutigen Kinopräsenz
benötigen - und das zählt. Der stellenweise etwas
wirre Handlungsverlauf hält durch viel Spannung und Action
bei Laune. Insbesondere der Western-Charakter der Gunfights
lässt Freude aufkommen und über die ab und zu etwas
schwierig zu verfolgende Geschichte hinwegsehen. Der ganze
Stil des Films hat Stil und gefällt. Es geht hier vielmehr
um das Herausfinden von "wer ist böser als der andere"
- und das fällt nicht immer einfach. Regisseur und Drehbuchautor
Christopher McQuarrie leistete eine rundum gute Arbeit. Seine
Geschichte, die Charaktere und die sehr passende und gelungene
Filmmusik gefallen auf Anhieb; die darstellerischen Leistungen
des Casts überzeugen. Es entsteht beim Ansehen eine sehr
dichte Atmosphäre und die Brise Komik gemixt mit dem
Rest vermag zu überzeugen - ein gutes Zeichen. Wer sich
nicht vor Gewalt scheut, der sollte hier zugreifen. Unbedingt.
Technisch
beweist die DVD eine gute Leistung, zweifelsohne. Das Bild
wird durch einen Breitbildtransfer im Format von 1.85:1 dargestellt
und entspricht somit dem originalen Kinoformat. Das Geschehen
wurde anamorph auf der DVD abgelegt, was dem Schärfegrad
und dem Detailreichtum des Transfers zugute kommt. Die Farben
wirken allesamt natürlich, der Kontrast ausgewogen und
die Bilddetails reichhaltig. Fehler oder nicht ausreichende
Kompression treten nicht auf. Nebst des gelungenen Bildes
gesellt sich ein schlagfertiger, voluminöser Klang im
Dolby Digital 5.1-Tonformat. Die englischsprachige Tonspur
weist rundum gute Werte auf und überzeugt mit einem klaren,
deutlichen Klan der Sprachausgabe, einem relativ weitem Klangfeld
- was die Direktionaleffekte angeht - und einem ausgewogenen
Bassfundament. Der Ton bleibt stets klar und verständlich,
ohne Rauschen und andere Störungen. Untertitel sind leider
nicht vorhanden.
Artisan
bringt mit der DVD-Fassung von "The Way Of The Gun"
nicht nur einen sehr guten Film heraus, sondern auch eine
technisch durchaus überzeugende Leistung auf den Markt.
Die einseitige Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9) beinhaltet nicht
nur den 119minutenlangen Film, sondern auch noch folgende
Extras: ein sehr passendes, animiertes und mit Sound unterlegtes
Menü, ein Audiokommentar mit Regisseur Chris McQuarrie
und Komponist Joe Kramer, eine isolierte Tonspur mit dem Soundtrack
des Films, Storyboards und Scripts von Szenen, die geschnitten
wurden, Cast & Crew Infos mit Bio- und Filmografien und
einigen kurzen Statements der Darsteller. Letztlich gibt es
noch die praktisch üblichen Produktionsnotizen. Ein toller,
actiongeladener und sehr professionell inszenierter Film,
der durch seine dichte Atmosphäre und den offensichtlichen
Western-Charakter an Charme und Bildpräsenz gewinnt.
Überzeugende Darsteller, cooles Script und nette Charaktere
machen "The Way Of The Gun" zu einem Filmerlebnis
und zu einem Genuss für Fans von Quentin Tarantino-Filmen!
Wer sich nicht vor etwas Gewalt scheut und den Weg der Knarre
kennen lernen will, der sollte hier unbedingt zuschlagen.
Andre
Schnack
05.03.2001
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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