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Universal Soldier
Action/Science-Fiction
Vietnam,
zwei Soldaten der US-Army erschießen sich bei einer
Meinungsverschiedenheit gegenseitig. Rund 23 Jahre später
befindet sich das Duo wieder zusammen in einer Art militärischer
Einheit. Die Sensation ist perfekt! Endlich gelingt es Forschern
im geheimen Auftrag der US-Regierung, tote Soldaten gentechnologisch
zu neuem Leben zu erwecken. Die Unversal Soldiers sind die
perfekten Kampfmaschinen: Roboter, die eiskalt töten
und kein Gewissen oder Gedächtnis haben. Die ultimative
Einsatztruppe für Krisensituationen. Der Erfolg ist überwältigend.
Doch das Experiment gerät außer Kontrolle. Das
Unmögliche passiert: Zwei bionische Roboter erlangen
ihre Erinnerungen zurück. Luc Devereux (Jean-Claude Van
Damme) und Andrew Scott (Dolph Lundgren) haben aus ihrem vorherigen
Leben noch eine tödliche Rechnung offen. Und die beiden
Killermaschinen bekämpfen sich ihne Rücksicht auf
Verluste...
Bei "Universal
Soldiers" geht es schnell zur Sache. Das ist eigentlich
auch notwendig, da die Story nur bedingt durch Tiefe überzeugen
kann. Zwar ist der Film thematisch Anfang der Neunziger durch
seine Elemente der Gen-Technik recht aktuell, doch bleibt
die Geschichte trotz einiger netter Einfälle sehr oberflächlich.
Ersteres - also die Action - wurde aber sehr gekonnt inszeniert
und überzeugt durch Spannung und einige wirklich gelungene
Einstellungen. Dabei wird verfolgt, gehauen, getreten und
so mache blaue Bohne aus dem Lauf geschickt. Die beiden Hauptakteure,
Van Damme und Lundgren, leisten dabei gekonnt und überzeugend
ihren Part. Lundgren gibt einen wirklich gemeinen Fiesling
dabei ab. Regisseur Roland Emmerich vermochte einen actiongeladenen
und spannenden Streifen zu erzeugen, der Dank gut inszenierten
Actionsequenzen von der ersten bis zur letzten Minute vor
den Fernseher fesselt - und das bei einem Budget von rund
20 Mio. Dollar. Kinowelt bringt "Universal Soldier"
in der ungeschnittenen Fassung auf den Markt - was Fans ebenfalls
mehr als nur gefallen wird.
Zur Technik
des Films können einige Worte verloren werden. Der Bildtransfer
geschieht im Originalkinoformat 2.35:1 und wurde zur Freude
des Betrachters anamorph auf der DVD abgelegt. Er wirkt insgesamt
etwas dunkel, weist dennoch natürliche Farben mit hoher
Sättigung auf und kann durch einen angenehmen Kontrast
überzeugen. Zudem gefällt die Bildschärfe und
die Tatsache, dass weder Nachzieheffekte, noch Kompressionsartefakte
auftreten. "Universal Soldier" erscheint mit deutschem
und englischem Ton. Deutschen Ton gibt es im Dolby Surround-Format,
den Originalton hingegen im Dolby Digital- und DTS-Format.
Die beiden Mehrkanaltonspuren leisten einen guten Job und
überraschen mit dynamischen Klängen, bassigen Effekten
und einigen durch den Raum verlaufenden Special-Effects. Die
Sprachausgabe bleibt bei allen Soundtrack klar und deutlich
aus dem Center zu vernehmen. Untertitel gibt es in den Sprachen:
Deutsch, Englisch, Holländisch und Türkisch, alle
sind optional einzublenden.
Kinowelt
Home Entertainment bracht schon einige etwas betagtere Klassiker
und Filme auf den Markt, die man sich schon etwas länger
gewünscht hatte, so war es z.B. mit "Rambo"
der Fall, so ist es nun auch mit "Universal Soldier"
eingetreten. Der rund 99minutenlange Actionstreifen befindet
sich auf einer einseitigen Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9) und
wurde noch mit folgenden Bonusmaterialien ausgestattet: 2
englischsprachige Trailer, eine 7minutenlange Making-Of-Featurette,
ein 15minutenlanges Behind-The-Scenes-Featurette und ein Audiokommentar
mit Regisseur und Drehbuchautor - na, wenn das nichts ist.
Der Inhalt der DVD wurde freigegeben ab 18 Jahren und sorgt
für gute, actionlastige Unterhaltung im Heimkino. Wer
sich als Van Damme-Fan bezeichnet, der sollte hier unbedingt
zuschlagen. Seit dem 10. April kann die DVD für rund
50,- DM im gut sortierten Handel käuflich erworben werden.
Andre
Schnack
14.04.2001
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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