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Sunset
- Dämmerung in Hollywood
Action/Comedy/Thriller/Western
"Sunset
- Dämmerung in Hollywood". So lautet der Titel des
1988 abgedrehten Films mit Bruce Willis und James Garner in
den Hauptrollen. Die Regie übernahm Blake Edwards, der
nach einer Geschichte von Rodney Amateau auch das Drehbuch
des Films anfertigte. In weiteren Rollen sind unter anderen
Malcolm McDowell, Mariel Hemingway, Kathleen Quinlan, Jennifer
Edwards, Patricia Hodge und Richard Bradford zu sehen. Diese
Code2-DVD erscheint aus dem Programm von Columbia TriStar
Home Entertainment. Wir prüften sie auf Herz und Nieren
und berichten.
Hollywood
in den späten 20er Jahren. Die Traumfabrik ist gerade
dabei, vom Stumm- auf Tonfilm umzusteigen, als Wyatt Earp
(James Garner) in die Stadt kommt. Der legendäre Revolverheld
wurde auf seine alten Tage als technischer Berater für
einen Western engagiert, in dem Publikumsliebling Tom Mix
(Bruce Willis) den Wyatt Earp spielen soll. Earp und Mix freunden
sich schnell an. Doch bevor ihr gemeinsames Filmprojekt so
richtig in Schwung kommt, haben sie bereits jede Menge echter
Ganoven am Hals. Bei der Suche nach dem verschollenen Sohn
einer Jugendfreundin sticht Earp in ein Wespennest aus Mord,
Erpressung und Korruption...
"Sunset"
- kein großes Hollywood? Leider nicht ganz. Das gesamte
Drumherum der US-Produktion stimmt, die Sets, die Kostüme
und die Landschafts- und Stadtaufnahmen bereiten eine sehr
angenehme und irgendwie stilvolle Atmosphäre und hinterlassen
einen stimmungsvollen Eindruck. Die hohe Handwerkskunst Hollywoods
wurde hier einmal wieder bewiesen, wenngleich sie sich leider
auch nicht bei Storyline, Spannung und dem gesamten Inhalt
fortsetzt. So kommt es, dass die Charaktere und der leichte
Buddy-Movie-Charme zwar gefallen, einige der vermeintlich
lockeren Sprüche aber etwas altbacken und zögerlich
aufgesetzt herüberkommen. Das betrifft leider den kompletten
Humor, der eher subtil arbeitet und lediglich durch die beiden
Hauptdarsteller ganz gut wirkt. Die Portion Western tut dem
Film gut, auch die Musik gefällt. Tiefsinn oder einen
geschickten Handlungsverlauf, mal abgesehen vom typischen
Mord-wird-aufgeklärt-Fall, gibt es nicht.
Columbia
sorgt hier für eine technisch gelungene Präsentation,
die einem Film diesen Alters gerecht wird. Das visuelle Geschehen
wurde im Format 2.35:1 aufgenommen und anamorph auf der DVD
abgelegt. Es hält zwar einem Vergleich mit aktuellen
Neuerscheinungen und Kinoausläufern nicht Stand, kann
aber dennoch durch eine meist saubere, kontrastreiche und
ausreichend detaillierte Wiedergabe glänzen. Die Farbgebung
entspricht etwas der Thematik und die sehr leichten Anflüge
eines geringen Rauschens stören nur gering. Nicht Oberklasse,
aber obere Mittelklasse was die Kompression betrifft. Tontechnisch
gibt es hier nicht gerade etwas besonderes. Im Format Dolby
Digital 1.0 gibt es in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch,
Spanisch und Italienisch etwas an die Ohren. Erwartungsgemäß
fällt der Surround-Ton sehr schlecht aus, da er praktisch
gar nicht vorhanden ist. Hier spielt die Musik im wahrsten
Sinne des Wortes lediglich aus dem Center-Speaker, genau wie
die Dialoge und die betagten Effekte. Untertitel gibt es optional
in 7 Sprachen.
"Sunset
- Dämmerung in Hollywood" - hier wird ganz angenehme
Unterhaltung geboten, die vor allem durch die beiden Hauptfiguren
vermittelt wird. Und dies über eine Laufzeit von 103
Minuten. Der Film wurde von Columbia auf einer einseitigen
Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9) abgelegt und beinhaltet keinerlei
Bonusmaterialien. Einmal abgesehen von zwei Trailern zu den
Filmen "Silverado" und "Der Weg der Verdammten.
Zwar hat der Film seinerzeit keinen besonderen Erfolg gehabt
und hält sich im Beliebtheitsgrad auch heute eher zurück,
doch wären da bestimmt noch irgendwelche Extras aufzutreiben
gewesen. Wer darüber hinwegsehen kann, der wird von den
technischen Leistungen nicht enttäuscht. Freigegeben
wurde die Disc ab einem Alter von 12 Jahren. Sie erschien
am 05. November im Handel. Bruce Willis-Fans wird es gleich
auffallen: hier kam ein anderer Synchronsprecher als üblich
bei der Lokalisierung zum Einsatz. Irgendwie ungewohnt und
schade.
André
Schnack
10.12.2002
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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