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The Skulls
Thriller
Luke McNamara
(Joshua Jackson) ist intelligent und ehrgeizig. Die besten
Voraussetzungen also, um ein Top-Anwalt zu werden. Für
das Studium am Elite-College fehlt ihm allerdings das Geld.
Die "Skulls", ein mysteriöser Geheimbund, könnten
dies ändern. Denn es heißt: Wer hier Mitglied ist,
der braucht sich um seine Karriere nie mehr Sorgen zu machen.
Als Luke überraschend in die Geheimorganisation aufgenommen
wird, scheint all das in Erfüllung zu gehen, wovon er
schon so lange träumt. Nur Willy (Hill Harper), sein
bester Freund, warnt ihn eindringlich vor den "Skulls".
Doch am nächsten Morgen wird Will aufgefunden - tot.
Völlig entsetzt stellt Luke fest, zu welch skrupellosen
Machenschaften die "Skulls" tatsächlich fähig
sind - und er stellt ihnen eine geniale Falle...
"The
Skulls" ist ein Thriller für einen Freitag-Abend
- nichts besonderes, aber interessant. Und der Faktor, der
die ganze Sache noch eine große Ecke faszinierender
gestaltet ist der, dass es diese Geheimbünde tatsächlich
gab und auch noch gibt. Der "Skull And Bones"-Geheimbund
wurde 1832 gegründet - seine Existenz ist bewiesen. Viele
heute sehr einflussreiche und mächtige Personen in der
Politik Amerikas gehörten diese "Organisationen"
an. Der Film lebt von diesem Mix aus Mythos und Tatsache.
Zwar hält sich "The Skulls" in Sachen Soundeffekte
und Special-Effects recht zurück, dafür wurde allerdings
eine dichte Atmosphäre und ein spannender Verlauf geboten.
Im Kern eigentlich ein einfacher Thriller, der sich um Mord,
Freundschaft und Liebe dreht, dessen Elemente aber gekonnt
miteinander verknüpft wurden, um den Zuschauer bei Laune
zu halten. Regisseur Bob Cohen leistete gute Arbeit, auch
die schauspielerischen Leistungen überzeugen. Wenn auch
"The Skulls" nichts außergewöhnliches
oder besonderes darstellt, so unterhält er gut - unda
darauf kommt es schließlich an.
Zur Technik
des digitalen Datenträgers. Insgesamt wird zwar keine
das Medium mit seinen Möglichkeiten ausschöpfende
Leistung erbracht, aber dennoch befindet sich die technische
Darbietung auf einem über dem Durchschnitt liegenden
Niveau. Der Bildtransfer wird im Breibildformat von 1.85:1
geboten, anamorph. Er weist einen relativ natürlichen
Farbumfang auf und kann durch seine überdurchschnittliche
Schärfe und den ausgewogenen Kontrast Pluspunkte sammeln.
Einige Abzüge gibt es in teilweise dunklen Szenen, die
schnell an wichtigen Bilddetails Verlust verzeichnen. Kompressionsartefakte
bleiben aus, ebenso Verunreinigungen. Akustik gibt es im Mehrkanaltonformat
aus den Dolby Laboratories. Abgemischt im 5.1-diskreten Ton
stehen eine deutsche und eine englische Sprachfassung zur
Verfügung. Beide Tonspuren weisen ein ausgeprägtes
Bass-Fundament auf, dass leider zuweilen etwas überhand
nimmt. Ansonsten wird ein lebhafter Ton mit zahlreichen Hintergrundgeräuschen
und einigen Direktionaleffekten geliefert; er gibt sich rauschfrei
und sorgt für einen ausreichend weiten Raumklang. Untertitel
gibt es ebenfalls in beiden Sprachen, optional zum Ton hinzuzuschalten.
"The
Skulls" - ein dichter Thriller mit einer vielschichtigen
Story, der sich um versteckte Gesellschaften, Erpressung,
Korruption und Intrigen dreht. Der College-Thriller kommt
mit einer netten Botschaft daher: Freundschaft ist unersetzbar
und diese elitären Riegen sind meist nicht "gut".
Die bisher nicht häufig aufgegriffene Thematik in Form
des 102minutenlangen Films befindet sich auf einer einseitigen
Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9) und wurde ab 12 Jahren freigegeben.
Der schicke Silberling beinhaltet nebst Thriller natürlich
auch noch einige Extras, diese wurden in einem hübschen,
animierten Menü untergebracht und setzen sich wie folgt
zusammen: 6 Trailer weiterer Kinowelt-Erscheinungen, 1 Trailer
zum Hauptfilm auf englisch und deutsch, ein 14minutenlanges
Making Of und knapp 10 geschnittene Szenen. Also auch bezüglich
der Ausstattung ein guter Kauf. Die DVD kann seit dem 02.
Februar in gut sortierten Videotheken geliehen werden und
erscheint am 22. Mai als Kauf-Version. Wer Rob Cohen-Filme
mag und auf spannende Unterhaltung steht, der sollte sich
die DVD einmal näher ansehen.
Andre
Schnack
18.02.2001
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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