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Shriek
Comedy/Horror
Der dümmste
Killer aller Zeiten (Chris Palermo) metzelt sich durch die
bescheuertste High School der Welt. Echt blonde Opfer - Blöde
Schüler - Ein noch dümmerer Sicherheitsbeauftragter
- Eine scharfe Reporterin - Eine sexbesessene Krankenschwester
- Und ein cooler Schuldirektor. Das sind die Personen, die
sich alle von dem dümmlichen Killer fürchten. Doch
Barbara Campbell (Julie Benz) und ihre Freunde Dawson Dearly
(Harley Cross), Martina Martinez (Majandra Delfino), Slab
(Simon Rex) und der immer notgeile Boner (Danny Strong) wissen
sich zu helfen - glauben sie. An der Bulimia Falls High School
gefriert einem das Blut in den Adern, denn hier wird getötet,
gemordet, gekillt, erledigt, exekutiert, liquidiert und gelyncht
... da kann man nur noch schreien!
"Shriek"
ist ein merkwürdiger Film, der mit seinen Szenen, die
teilweise so dämlich sind, dass sie schon wieder witzig
wirken, einige überzeugen wird, andere nicht. Der Film
schlägt von der Machart und vor allem von der Thematik
in die Richtung eines "Scary Movie". In "Shriek"
wird eigentlich so ziemlich alles mächtig durch den Kakao
gezogen, was in den letzten Jahren über die Mattscheibe
flimmerte und mehr: TV-Shows, Serien, bekannten Kinofilme,
sogar politische Geschehnisse, historisch Vorfälle und
etwas die Musikbranche. Wie dies alles auf die Schippe genommen
wird, oder besser, mit welchem Humor, gefällt - wie anfänglich
erwähnt - mit Sicherheit nicht jedem. Es handelt sich
hier um eine eigene Art des etwas trashigen Humors. Um so
überraschender war ich, als ich jedoch den kurzweiligen
Streifen mit Freude beendete - der Film unterhält. Jedoch
haben sich die Macher leider bei der Umsetzung ihrer Parodie
nicht gerade an alle Gesetze in der Filmkunst gehalten, was
ja auch nicht schlecht sein muss, sich allerdings mit den
teilweise übertriebenen Szenen etwas kaputtgespielt.
Schauspielerisch passend gespielt und von einer netten Musik
begleitet.
Technisch
kommt "Shriek - Schrei, wenn Du weißt, was ich
letzten Freitag den 13. getan habe" in einem Gewand,
dass den Anschein erweckt, sich voll auf der Höhe der
Zeit und Technik zu befinden - was zum Teil sogar der Fall
ist. Doch leider nicht so recht bei dem Bild, wenn man es
mit anderen aktuellen Neuerscheinungen vergleicht. Für
eine solch günstige hingegen leistet der anamorphe 1.85:1-Breitbildtransfer
gute Dienste. Die Farbgebung geht in Ordnung und der Kontrast
wirkt harmonisch. Einziger Haken: ein störendes, permanent
vorhandenes Großflächenrauschen, ein paar kleinere
Verunreinigungen und Drop-Outs begleiten das Geschehen, ansonsten
wirkt die Kompression ordentlich. Der Ton der DVD befindet
sich im deutschen DTS 5.1-, Dolby Digital 2.0- und im englischen
Dolby Digital 2.0-Ton auf der Scheibe. Er gibt sich relativ
unspektakulär und der meiste Sound erklingt aus der Stereo-Front.
Die hinteren Kanäle werden ab und an zwar ebenfalls genutzt,
doch fällt ihnen nicht gerade große Aufmerksamkeit
zu. Einige direktional verlaufende Tonschnipsel sorgen für
etwas Weite. Die Sprachausgabe erklingt sauber verständlich
aus dem Center.
"Shriek"
aus dem Hause Sunfilm und Alles Film! befindet sich auf einer
einseitigen Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9) und besitzt eine Laufzeit
von rund 95 Minuten - die zahlreichen Abspänne mitgezählt.
Als Extras gibt es allerdings lediglich wahlweise deutsche
Untertitel, den Originaltrailer und ein paar Trailer weiterer
Erscheinungen auf DVD. Insgesamt zu mager, um am heutigen
Durchschnitt im Bereich der Ausstattungen der DVDs mithalten
zu können. Die DVD mit dem ab 12 Jahren freigegebenen
Inhalt erscheint als Kauf-Version am 10. Januar 2002 zu einem
Straßenpreis, der zwischen 45,- und 50,- DM liegen wird.
Regisseur John Blanchard feierte mit diesem Streifen sein
Kinofilmdebüt, welches hierzulande jedoch lediglich als
Videoerscheinung herauskam. Wer Filme wie "Scary Movie"
mag, der wird auch "Shriek" in sein Herz schließen,
alle anderen sollten jedoch vorab eine Proberunde mit dieser
DVD drehen.
Andre
Schnack
19.10.2001
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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