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Robocop:
Prime Directives - Dark Justice
Action/Science-Fiction
Zehn Jahre
lang hat Alex Murphy als RoboCop einen Kreuzzug gegen das
Verbrechen geführt. Delta City, die völlig von dem
Konzern Omni Consumer Products beherrschte Riesenmetropole,
ist zum "sichersten Ort der Erde" geworden. Doch
jetzt überzieht der High-Tech-Terrorist Bone Machine
die Stadt mit einer Welle der Gewalt. Als Murphys früherer
Partner und jetziger Sicherheitschef John T. Cable eine Verbindung
zwischen Bone Machine und dem "Trust", einer Gruppe
machtgieriger Yuppies, die die Herrschaft über Delta
City übernehmen wollen, aufdeckt, wird RoboCop umprogrammiert
und auf Cable angesetzt. Statt Bone Machine zu bekämpfen
hat der Cyborg nun das Ziel, seinen Vorgesetzten zu töten.
Mit dem Mut der Verzweiflung bringt Cable ein unglaubliches
Opfer, um RoboCop und Delta City zu retten.
Irgendwie
ist die Luft nun wirklich draußen. Das Thema kann als
"durch" betrachtet werden. So sahen das aber nicht
Regisseur Julian Grant und Drehbuchautor Brad Abraham als
sie die Mini-Serie umsetzten. In Rekordzeit wurden gleich
einige dieser Filme geschaffen. Die Qualität ist in keiner
Weise mit der Wirkung des Originals von 1987 zu vergleichen,
dafür wirkt der Film allerdings nicht so lächerlich
wie die unmittelbaren Nachfolger von "Robocop".
Das freut, wenn es allerdings auch nicht über den Verlust
des Hauptdarstellers und der unverwechselbaren Musik des Ursprungsfilms
hinweghilft. Die Geschichte wurde interessant inszeniert,
nur bei der Umsetzung wurden vor allem bei den Special Effects
Einsparungen gemacht - schade. Die Darsteller überzeugen
weitgehend, zwar merkt man ihnen schon eine andere Klasse
an Qualität bei der Abbildung ihrer rollen an, doch stört
das kaum. Kein Film, der ans Niveau oder die Unterhaltung
und den Hintergrund des Originals herankommt, ganz und gar
nicht. Doch "Robocop: Prime Directives - Dark Justice"
unterhält.
Techniksparte:
das Bild wird durch einen 1.85:1 Bildtransfer auf das Wiedergabegerät
gebracht. Durch die anamorphe Abtastung füllt das Geschehen
die Mattscheibe eines 16:9-TVs mit einem ausgewogenen Kontrast
und einer ausreichend natürlich wirkenden Farbgebung.
Die Kantenschärfe fällt leider nicht so gut aus,
denn durch einen hohen Rauschfaktor im Bild werden auch die
Konturen etwas geschädigt. Zudem schluckt der nicht so
differenziert wirkende Schwarzbereich des Bildes einige Details.
Darüber hinaus gibt die Kompression keinen Anlass zur
Kritik. Ton wurde im Dolby Digital 5.1- und 2.0-Format auf
der Disc abgelegt. Die deutsche Synchronisation befindet sich
in beiden Arten auf der DVD, der englische Originalton lediglich
im 2.0-Tonformat. Weitgehendst wirkt der Sound recht frontlastig
und nicht sonderlich wie im Raumklang. Die hinteren Lautsprecher
werden stellenweise zwar angesprochen, eine umfassendere Einbindung
des hinteren Kanals wäre wünschenswert gewesen.
Die Dialoge ertönen aus dem Center-Speaker, deutlich
und klar in der Qualität. Untertitel gibt es optional
auf deutsch.
"Robocop:
Prime Directives - Dark Justice" wurde freigegeben ab
16 Jahren und von Sunfilm Entertainment auf einer einseitigen
Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9) abgelegt. Der Film besitzt eine
Laufzeit von rund 95 Minuten und unterhält auf kurzweilige
Art und Weise. Der kanadische Regisseur Julian Grant schuf
eine Unterhaltung im Fernsehformat. Auf der Code2-DVD befinden
sich leider nahezu keine Bonusmaterialien: mehr als drei Trailer
zu weiteren Erscheinungen des Labels findet man nicht in dem
animierte und einfach navigierbaren Menü. Hier verliert
die DVD leider an Boden. Mit dieser Scheibe erscheint die
erste von insgesamt vier Teilen. Diese Disch erschien am 18.
September als Leih-DVD und wird am 23. Oktober als Kauf-Fassun
veröffentlicht. Die weiteren Teile erscheinen dann im
November, Januar und März. Der Preis wird zwischen 40,-
und 50,- DM liegen. Robocop-Fans sollten sich die DVD auf
jeden Fall einmal genauer ansehen.
Andre
Schnack
24.09.2001
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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| Extras
/ Ausstattung |
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