Dutch (Arnold Schwarzenegger) ist der Kommandant eines Elite-Rettungsteams.
Er und seine Männer sollen den Absturz eines Hubschraubers
im Urwald aufklären und nach Überlebenden suchen. Dabei trifft
Dutch sein alten Freund Dillon (Carl Weathers) der für den
CIA arbeitet. Das Team findet schnell den abgestürzten Hubschrauber.
In der Nähe finden sie auch die gehäuteten Leichen eines anderen
Rettungstrupps. Was ist mit ihnen passiert? Auf ihrer Suche
nach den Tätern findet und zerstört das Team ein Guerilla-Camp.
Der Auftrag scheint gelöst und sie machen sich auf den Weg
zum Landepunkt ihres Hubschraubers. Doch der Kampf beginnt
erst jetzt. Sie werden von einem Alien, dem "Predator"
verfolgt, der ihre Köpfe als Trophäen haben will. Einer nach
dem Anderen wird so getötet, bis am Ende nur noch Dutch übrig
bleibt. Ein Duell auf Leben und Tot beginnt...
"Predator" spielt genau wie "Alien"
mit der Angst vor Außerirdischen. Allerdings haben diese beiden
Kreaturen einen großen Unterschied. Das Alien-Monster tötet
um zu überleben, der Predator tötet des Spaßes und der Ehre
halber. Er jagt nach Trophäen, genau so wie Großwildjäger.
Allerdings schlüpft hierbei der Mensch in die Rolle des gejagten
Tieres. Einen riesigen Vorteil hat der Predator durch seine
Technik. Er verfügt nicht nur über modernste Laserwaffen sondern
auch einen Tarnschild, der ihn fast unsichtbar macht. Das
Monster selber wurde von Oscargewinner Stan Winston und seinem
Effektteam erschaffen, die schon an Filmen wie "Alien", "Jurassic Park" oder "Small Soldiers" mitgearbeitet haben.
Dabei legten sie sehr großen Wert auf ein glaubwürdiges Äußeres.
Besonders beeindruckend sieht man das an dem Gesicht der Kreatur.
Kevin Peter Hall, der den Predator spielt verleiht dem Jäger
durch seine Bewegungen ein sehr kräftiges und überlegendes
Erscheinungsbild. Die Kulisse wirkt durch den Dschungel und
das dichte Blätterwerk besonders bedrückend, unheimlich und
trägt maßgeblich zu der düsteren Atmosphäre bei. Für Arnold
Schwarzenegger war dieser Film ein wichtiges Sprungbrett für
seine Karriere und außerdem die Grundlage für sein Actionheld-Image.
Technisch gesehen ist diese DVD Fox nicht allzu gut gelungen.
Obwohl das Bildmaterial überarbeitet wurde, weißt es an vielen
Stellen Fehler auf. Bei einigen Szenen ist sogar Rauschen
erkennbar. Aufgrund des alten Materials konnte aber auch kein
besseres Ergebnis erzielt werden, und so präsentiert sich
"Predator" trotzdem so schön wie nie zuvor im originalen
1.85:1 Format. Der Sound wurde komplett überarbeitet und so
wird der Käufer mit einem guten AC-3 Track belohnt. Die Soundkulisse
wirkt sehr ausgeglichen und gut angesteuert. Sogar die hinteren
Boxen kommen bei den Kampfszenen zum Einsatz. Zur Auswahl
stehen sowohl jeweils eine französische und englische Surround-,
als auch eine englische 5.1-Version. Auf Wunsch kann man außerdem
noch englische oder spanische Untertitel hinzuschalten.
20th Century Fox Home Entertainment bringt mit
"Predator" eine gute DVD auf den Markt. Negativ
fällt sofort ins Auge, daß mit Bonusmaterial gespart wurde.
So finden wir auf der Scheibe nur einen Trailer. Da strengen
sich andere Firmen mehr an, hoffentlich werden die nächsten
Umsetzungen besser. Die 107 Min. lange Single-Layer-Disc kostet
etwa 70,- DM (Listenpreis 30$). Ein echter Actionklassiker
der in keiner Sammlung fehlen sollte. Für Fans ein absolutes
Muß.
Sven Preuß
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Bewertung:
Eine Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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