|
The Point Men
Action
Die "Point
Men" gehören einer Anti-Terrorspezialeinheit des
israelischen Geheimdienstes Mossad an. Seit langem schon jagen
sie den international gesuchten, palästinensischen Top-Terroristen
Amar. Bislang vergeblich, denn durch seine raffinierten Verkleidungen
versteckt Amar seine Identität und ist nur schwer fassbar.
Nach einem missglückten Einsatz, bei dem einer der "Point
Men" ums Leben kommt, wird die Truppe suspendiert. Doch
ihr Chef Tony (Christopher Lambert) ermittelt auf eigene Faust
weiter. Als nach und nach die Mitglieder seiner Truppe brutal
ermordet werden, gerät Tony in einen verzweifelten Wettlauf
mit dem Tod. Er hat nur noch das eine Ziel: Amar zu töten.
Der Film
des Action- und Thriller-Genres mit Christopher - The Highlander
- Lambert in der Hauptrolle hat so seine Makel, aber auch
seine positiven Momente. "The Point Men" merkt man
leider etwas zu sehr die Herkunft einer Low-Budget Produktion
an. Was nicht nur an der mittlerweile abgegriffenen und wirklich
nicht sonderlich intelligent oder aufwendig inszenierten Geschichte
liegt, sondern auch an der technischen Umsetzung, den darstellerischen
Leistungen und dem optischen Drumherum wie Sets, Masken und
letztlich auch der Musik. In sich wirkt der Streifen zwar
von der Story her schlüssig und dem durchgängigen
Stil gerecht, nur leider vermag er nicht das Niveau eines
"Das Kartell" oder z.B. "Stunde der Patrioten"
zu erreichen. Die Stimmung wurde ausreichend dicht vermittelt,
gegen Ende der Geschichte steigt auch der Spannungsgrad noch
einmal erheblich, auch beim Tempo wird ein Schritt zugelegt,
was dem Film zugute komme. Dennoch unterm Strich nur knapper
Durchschnitt und wahrscheinlich nur für richtige Lambert-Fans
interessant. Schade, denn die Geschichte und die Ideen sind
teilweise wirklich gut und haben Potential, welches hier leider
nicht recht genutzt wurde.
Die Technik
der Disc reißt auch nicht gerade vom Hocker. Verrauscht
und stellenweise etwas undeutlich zeigt sich ein anamorpher
1.85:1-Bildtransfer auf der Mattscheibe oder aber der Leinwand.
Fest steht, dass die hier gebotene Bildqualität für
einen Film von 2001 gerade einmal als ausreichend bezeichnet
werden kann - wie schade. Der eingesetzte Rauschfilter hat
hier wenig positives erzielt, so finden wir Musterrauschen
und andere kleinere Störungen. Der Kontrast kommt mit
teilweise etwas unnatürlich wirkenden Farben daher und
vermittelt einen etwas überzeichneten Eindruck, die Kantenschärfe
hingegen ist in Ordnung. Auch die Kompression hätte ruhig
ein paar Stufen besser ausfallen können. Sound gibt es
im Dolby Digital 5.1-Tonformat, wahlweise in der deutschen
Synchronfassung oder aber im englischen Originalton. Hier
erfolgt eine hochwertigere Darbietung als beim Bild. Empfehlenswert
zeigt sich der englische Sound, er weist viele Hintergrundgeräusche
und ein lebhafteres Klangbild auf; dem gegenüber steht
bei der deutschen Tonspur eine klare und saubere Sprachausgabe.
Die lebhafte Stereofront wird durch einige nette direktional
verlaufende Effekte und einen guten Bass-Einsatz sinnvoll
erweitert.
Kommen
wir zu den Extras der DVD, denn hier herrscht leider wieder
große Flaute. So erscheint "The Point Men"
auf einer einseitigen Single-Layer-Disc (DVD Typ 5), die zwar
ein passendes Menü bietet, welches aber kaum sinnvolle
Inhalte beherbergt. Es gibt den deutschen und den englischen
Trailer zum Film, eine Fotogalerie, Informationen zu Cast
& Crew auf Texttafeln und optional einblendbare, deutschsprachige
Untertitel. Der Streifen läuft knappe 87 Minuten und
wurde in 25 Kapitel auf der DVD abgelegt. Freigegeben wurde
der Film ab 16 Jahren. Das Verleihfenster der Scheibe begann
am 11. Dezember, die Kauf-DVD folgt am 11. März nächsten
Jahres zu einem Preis von rund 50,- DM. Wer sich als Christopher
Lambert-Fan bezeichnet, der kann hier zugreifen, alle anderen
sollten vorab einmal reinschauen.
Andre
Schnack
20.12.2001
| Film
/ Inhalt |
: |
    |
Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
| Bild |
: |
   |
| Ton |
: |
    |
| Extras
/ Ausstattung |
: |
  |
| Preis-Leistung
/ Gesamt |
: |
   |
|
| |
|