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Lebenszeichen
- Proof Of Life
Action/Drama/Thriller
Als der
Ingenieur Peter Bowman (David Morse) in dem maroden, südamerikanischen
Staat Tecala gekidnappt wird, soll der Entführungsexperte
Terry Thorne (Russell Crowe) für die Befreiung des Mannes
sorgen. Doch es stellt sich heraus, dass die Versicherung
für solche Kidnapping-Fälle aus Kostengründen
gekündigt wurde. Thorne tritt sofort von dem Fall zurück.
Doch Bowmanns Frau Alice (Meg Ryan) fleht den Spezialisten
um Hilfe an. Während Bowman in einem verborgenen Urwaldlager
in den Anden gequält wird und die Hoffnung auf eine Befreiung
aufgegeben hat, entschließt sich Thorne, auf eigenes
Risiko in den Fall einzugreifen.
"Lebenszeichen"
von Regisseur Taylor Hackford spielt im fiktiven vom Drogengeschäft
gebeutelten, amerikanischen Land Tecala, in dem nicht selten
Geschäftsmänner von maskierten Einheimischen Kämpfern
gefangen genommen und entführt werden. Der Film erzählt
die Story vom Experten Thorne und der Frau des Entführten:
Alice. Das Leben des Films hängt an den beiden Hauptfiguren
und deren wohl auserkorenen Darstellern: Meg Ryan und Russell
- Gladiator - Crowe. Und diese zwei sorgen hier aufgrund der
stimmenden Chemie und der Konstellation mit der Geschichte
und weiteren Figuren für eine glaubhafte und überzeugende
Darstellung der plastischen Charaktere. Schöne Landschaftsaufnahmen
stellen zusammen mit der passenden Musik eine nette Beigabe
dar, die Handlung wurde spannend, wenngleich auch mit einigen
kleinen Durststrecken, umgesetzt und versteht vor den Fernseher
zu fesseln. Im Kern dreht sich alles um die liebe Liebe und
Gefühle, die den meisten Lesern hier nicht unbekannt
sein werden: etwas zu wollen, und von Vornherein zu wissen,
dass man es nicht bekommen kann...
Zur Technik.
Wenn man eine leichte nicht immer stimmende Ausleuchtung dem
Transfer anlastet, so tut man ihm nicht unrecht. Davon ab:
ein breiter 2.35:1-Cinemascope Transfer mit einer sehr feinen
Farbgebung, die insbesondere bei den Dschungelaufnahmen mit
viel Grün zur Geltung kommt. Das Geschehen verfügt
über eine anamorphe Abtastung und bietet überdurchschnittlich
viele Bilddetails und leistet auch im Bereich der Kantenschärfe
gute Dienste. Von der Kompression her gibt es ebenfalls nichts
negatives zu vermelden, eher ganz im Gegenteil - auch hier
wird hochwertige Kost abgeliefert. Insgesamt eine Visualisierung,
die mit viel Plastizität und Natürlichkeit um die
Gunst des Betrachters buhlt. Der Ton des Films wurde im modernen
Dolby Digital 5.1-Tonformat auf der Scheibe abgelegt, in Form
einer deutschen Synchronisation und des englischen Originaltons.
Und auch der Ton macht ordentlich Laune, unterstreicht das
teilweise actionlastige und dann wiederum sehr ruhige Geschehen
konstant passend und sorgt durch Dynamik und Effektreichtum
für gute Stimmung. Viele Direktionaleffekte geben sich
ein Stelldichein, die Sprachausgabe hinterlässt ebenfalls
einen guten Eindruck. Hinzuzuschalten sind wahlweise englische
oder deutsche Untertitel.
"Lebenszeichen"
wird Fans spannender Filme mit Actioneinlagen gut gefallen,
erst recht werden die Fans der beiden Hauptdarsteller begeistert
sein, denn diese harmonieren im Werk von Hackford ausgesprochen
gut miteinander. Der Film wurde von BMG Video auf eine einseitige
Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9) abgelegt und besitzt eine Laufzeit
von rund 135 Minuten. Darauf schlagen dann noch einmal weitere
68 Minuten, die das Bonusmaterial ausmachen, zu Buche. Hinter
dem schlichten Menü verbergen sich: ein Audiokommentar
mit dem Regisseur, eine Dokumentation namens "Kein Hollywood
Märchen", Interviews mit den Hauptdarstellern, Produktionsnotizen,
Cast & Crew Infos und einige Trailer und TV-Spots. Der
gesamte Inhalt wurde ab 12 Jahren freigegeben und erschien
am 18. Februar zu einem Preis von ca. 20,- Euro. Ein guter
Entführungs-Thriller, der durch Gerüchte und Klatsch
teilweise zu schlecht kritisiert wurde. Sollte man sich ansehen!
Andre
Schnack
25.02.2002
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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