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King Kong
Adventure/Horror/Thriller
Fred Wilson
(Charles Grodin), Angestellter eines großen amerikanischen
Öl-Konzerns, hat den Auftrag, neue Erdölquellen
ausfindig zu machen. Mit einem gecharterten Boot macht er
sich auf die Reise zu einer noch unbewohnten Insel. Mit an
Bord ist auch ein blinder Passagier: Der Anthropologe Jack
Prescott (Jeff Bridges) schmuggelte sich auf das Schiff, denn
er will auf dieser Insel eine seltene Affenart untersuchen.
Unterwegs nehmen sie noch die hübsche Dawn (Jessica Lange)
mit an Bord, die sie in einem Rettungsboot auflesen. Als das
Schiff vor der Insel vor Anker geht, stellt sich jedoch heraus,
dass diese doch nicht so unbewohnt ist, wie allseits angenommen.
Die dort lebenden Eingeborenen führen gerade ein merkwürdiges
Ritual auf, um einem überlebensgroßen Affen namens
"Kong" zu huldigen. Als sie die blonde Dawn erblicken,
haben sie ihr "Opfer" gefunden...
Ein typisch
amerikanischer Film der späten 70er Jahre. Die leichte
Selbstkritik wird von vielen Gesichtern von Abenteuergeist,
der Gier nach dem "großen Fisch" und der eigenen
Verwirklichung übertüncht. Es gilt etwas in den
Pioniersgeist zu wecken und schließlich um finanziellen
Erfolg. "King Kong" spiegelt die Thematiken gut
wider und hat neben einer Reise ins Ungewisse auch noch etwas
Liebesgeschichte und Horror mit im Gepäck. Die darstellerischen
Leistungen gehen in Ordnung, schüren aber nicht gerade
einen Applaus. Von der musikalischen Untermalung her auch
nicht gerade sonderlich anspruchsvoll, schade. Die Spezialeffekte
von damals lassen in Anbetracht aktueller Werke ein Gähnen
im Gesicht entstehen, wenngleich sie für die gebotenen
Licht- und Schattenverhältnisse ausreichende Dienste
leisten und dem Film eine gewissen Stimmung verleihen. Spannend
wurde die Story umgesetzt, soviel steht fest. Es hapert zwar
an einigen Kleinigkeiten, insgesamt jedoch bereitet "King
Kong" Spaß und bietet kurzweilige Unterhaltung.
Zur technischen
Seite kann gelobt und geschimpft werden. Der Bildtransfer
im Format 2.35:1 vermag durch seine anamorphen Bildeigenschaften
auf dem ersten Blick zu gefallen, was sich bei genauerer Beäugung
jedoch als Trugschluss herausstellt. Der Kontrast und die
Farbgebung an sich gefallen sehr gut, doch bringen beide leider
auch jeweils einige Nachteile mit sich. So leidet das Geschehen,
überwiegend in den ohnehin schon dunklen Aufnahmen, an
einem starken Verlust von Bilddetails im Schattenscharz, was
im Übrigen des Films hingegen nicht weiter auffällt.
Und ferner gibt auch stellenweise ein sehr leichter Rauschfaktor
etwas Anlass zur Kritik. Von der Kompression her hingegen
ein dickes Lob: nahezu fehlerfrei und frei von Störungen
fühlt sich "King Kong" sichtlich wohl. Die
Akustik der Geschichte spielt sich im englischsprachigen Dolby
Digital Stereo- oder im englischen oder deutschen Mono-Format
ab. Der Stereo-Ton klingt Nuancen weiter und in einem erwähnenswerten
Grad dynamischer als die beiden monauralen Soundtracks. Letztere
versorgen dank einer guten Sprachausgabe, einigen netten Geräuschen
und einer nur stellenweise etwas dominanten Musik. Untertitel
gibt es optional auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch
und Holländisch hinzuzuschalten.
"King
Kong" von Kinowelt Home Entertainment - als DVD-Fassung
des nunmehr bereits 25 Jahre alten Films - bringt uns gelungenen
Spaß in die heimischen vier Wände. Der Film wurde
auf einer einseitigen Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9) abgelegt
und verfügt über eine Laufzeit von ca. 129 Minuten.
Freigegeben wurde "King Kong" ab einem Alter von
16 Jahren. Über ein einfach gehaltenes Menü erhält
der Betrachter nebst Kapitelzugriff und Toneinstellungen ferner
Zugriff einen Trailer und eine Fotogalerie - mehr Extras befinden
sich leider nicht auf dem Datenträger. Die Disk erschien
am 20. August zu einem Preis von rund 20,- Euro. Wer sich
als "King Kong"-Fan sieht oder aber Spaß an
Filmen aus den 70 erlebt, der sollte hier zugreifen, alle
anderen sollten vorab einen Blick riskieren. Fest steht jedoch:
eine technisch und inhaltlich angenehme DVD.
"Jack,
was haben Sie denn vor?"
"Ich will ein Boot klauen
"
"Und dann zur Insel fahren?"
"Ja, genau."
André
Schnack
23.08.2002
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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