| Kim
Possible: Der Film - Invasion der Roboter
Adventure/Animation/Comedy/Family/Fantasy
[Einleitung]
Unter der Regie von Steve Loter entstand 2005 die TV-Film
Produktion „Kim Possible: Der Film – Invasion
der Roboter“ (Originaltitel: Kim Possible Movie –
So the Drama) nach einem Drehbuch von Mark McCorkle und Robert
Schooley. In den Hauptrollen der Animations-Geschichte sind
keine Menschen zu sehen, lediglich zu hören. Kim Possible
wird erneut von Christy Carlson Romano gesprochen, die bereits
seit 2002 die Girlie-Agentin in der Original-Fassung synchronisiert.
Das neueste Abenteuer der gelenkigen, gewitzten und stets
smarten Teenie-Spionin erscheint aus dem DVD-Angebot der Buena
Vista Home Entertainment. Wir konnten einen genaueren Blick
riskieren und berichten.
[Inhalt]
Dr. Drakken hat einen gemeinen Plan ausgeheckt. Mit einer
Armee von Robotern will er die Weltherrschaft an sich reißen,
und nur eine kann ihn stoppen: Kim Possible, das Super-Girl
mit den coolen Klamotten und den verrückten Geheimdienst-Aufträgen!
Aber Kim Possible ist verliebt! Na klar, jetzt wird’s
kompliziert – Kim muss den fiesen Bösewicht in
Schach halten und sich gleichzeitig um ihre neue Flamme Eric
kümmern. Wird Dr. Drakken Kim Possibles Schwäche
für Eric ausnutzen? Kann ihr bester Freunde Ron, der
sich gerade jetzt ganz seltsam benimmt, Kim aus der Patsche
helfen? Werden sie die Welt gemeinsam retten?
(Quelle: Buena Vista Home Entertainment)
[Kommentar]
Kim Possible ist eine lustige Figur. Sie vereint viele typische
Eigenschaften junger Menschen, benimmt sich ordentlich und
scheut keine Mühen im Kampf gegen das Verbrechen und
den stets fiesen Bösewichten, die es permanent auf die
Weltherrschaft abgesehen haben. Es ist heutzutage nicht einfach
eine neue Film- bzw. Comic-Figur zu schaffen. Kim bietet eine
ausreichende Plastizität und zeigt sich greifbar und
dennoch sehr frisch und facettenreich. Und das ist wichtig,
denn in manchen groben Zügen ähnelt der Titel der
Realfilm-Vorbildern, den James Bond-Streifen. Vor dem Hintergrund
einem jungen Publikum erfolgreich gegenüberzutreten ist
der Inhalt natürlich weniger gewalttätig, es gibt
Unmengen an lustigen Szenen und Dialogen. Und irgendwie hinterlässt
der Film einen wirklich gelungenen Eindruck nach der Ansicht.
Von der
Fertigung her haben die Sendungen aus dem Fernsehen, also
Episoden der Serie, einen nahezu identischen Abbildungsgrad.
Auch in diesem Film kommen recht moderne Strichzüge zum
Einsatz, die Figuren haben beabsichtigt einfache Formen, wie
auch überwiegend ihre Umgebung, so dass der Comic-Eindruck
richtig zur Geltung kommt. Harmonisch in sich entsteht somit
eine gelungene Stimmung. Der Verlauf der Geschichte erfordert
eine gewisse Dynamik und verlangt ein weites Farbspektrum.
Seitens der Comic-Stil Akustik kann ebenfalls nur positives
Feedback gegeben werden. Wer sich also mit einem inhaltlich
nicht gerade tiefsinnigen Comic beschäftigen möchte
und gute Unterhaltung sucht, der ist hiermit genau richtig
bedient.
[Technik]
„Kim Possible“ erstrahlt im Bildformat 1.78:1
auf der Mattscheibe und erlebte eine anamorphe Codierung.
Dieser 16:9-Transfer weist durch die Bank angenehme Werte
und eine insgesamt gute Qualität auf. Der Kontrast wird
den Anforderungen an eine Animations-Produktion gerecht und
knackige, gut gesättigte Farben erwarten den Betrachter.
Umrahmt von sauberen Konturen zeigt das Geschehen auch ein
paar Bilddetails. Allerdings sind diese rundum eher zurückhaltend,
was jedoch am Zeichen-Stil von „Kim Possible“
liegt. Da sich Kim durch die Lüfte schwingt, den Fieslingen
auch akrobatisch den Schweiß auf die Stirn treibt und
ohnehin das Geschehen nicht selten unruhig daher kommt, ist
es nur zu gut, dass der Transfer auf einen ruhigen und sauberen
Wiedergabe-Rhythmus zurückgreifen kann. Kompressionsartefakte
treten nicht auf, ferner bleibt das Bild frei von Schlieren.
„Kim
Possible: Der Film – Invasion der Roboter“ bietet
folgende Sprachfassungen im Dolby Digital 2.0-Format an: Deutsch,
Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch. Untertitel
können dabei in gleich 6 Ländersprachen hinzugeschaltet
werden. Schwerpunktmäßig kommt es bei dem Film
auf eine quirlige und dynamische Musik-Begleitung und einige
drollige Hintergrund-Geräusche an. Dabei haben wir es
weniger mit Surround-Effekten zu tun, als dass wir einige
Tonschnipsel aus der Lautsprecher-Front vernehmen. Das alles
zeigt sich dann auch ausreichend abwechslungsreich, wenngleich
ein Technik-Purist natürlich nicht gerade vor Begeisterung
in die Hände klatscht.
[Fazit]
Buena Vista Home Entertainment bringt mit dem Titel „Kim
Possible: Der Film – Invasion der Roboter“ Freude
ins Haus, zumindest dann, wenn Kinder im Haushalt leben. Denn
der rund 68minutenkurze Film beschert insbesondere den Kleinsten
unter uns eine große Freude. Die Altersfreigabe liegt
dabei bei ab 6 Jahren. Der Datenträger, eine einseitige
Dual-Layer-Discs (DVD Typ 9) lässt sich nicht lumpen
und beinhaltet weitere Materialien, welche über ein angenehm
gestaltetes Menü zu erreichen sind. Darunter befinden
sich folgende Extras:
- Zusätzliche
Szene: „Zehnmal besser“
- Zusätzliche
Szene: „High-School-Übel“
- Musikvideo
“Could It Be”
- Musikvideo
“Get Your Shine On”
- Zusätzliche
Episode: “Das Sensei-Affenchaos“
- Trailershow
Das Material
bietet einiges an Zusatz, allerdings ohne inhaltliche Substanz
über die Entstehung und den Hintergrund zu „Kim
Possible“. Es geht – und das ist sehr kindsgerecht
– um die Überlieferung zusätzlicher Laufzeit.
Da sind eine zusätzliche Episode, Musikvideos und einige
Extra-Szenen selbstverständlich gern gesehen. Erscheinungstermin
der DVD ist der 11. Mai zu einem Preis um die 13,- Euro, was
ein faires Angebot darstellt.
Andre
Schnack
10.05.2006
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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