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Jay und Silent
Bob schlagen zurück
Adventure/Comedy
[Inhalt]
Jay (Jason Mewes) und Silent Bob (Kevin Smith) erleben ein
Road Adventure. Es beginnt, als die beiden Kiffer-Nasen vom
ihrem Lieblings-Supermarkt per einstweiliger Verfügung
verscheucht werden, obwohl sie dort seit ihrer Kindheit Hasch
verticken. Doch über Brodie (Jason Lee) erfahren sie,
dass ein Film über Jay und Silent Bob gedreht werden
soll, ohne das die zwei etwas an Tantiemen oder ähnlichem
erhalten! Rasch statten die zwei Freaks Holden McNeal (Ben
Affleck), dem Schöpfer der Comic-Reihe, einen Besuch
ab und finden heraus, das sie eventuell noch die Produktion
des Films verhindern können. Auf geht’s nach Hollywood,
und dabei erleben Jay und Silent Bob spannende Geschichten,
und geraten in sonderbare Situationen und an merkwürdige
Figuren…
[Kommentar]
Wer die beiden Figuren bereits aus z.B. „Dogma“
kennt und Sympathien entwickelt hat, der wird auch etwas mit
dieser schrägen Comedy anfangen können. Die Geschichte
ist irgendwie lustig in ihrem wirren Verlauf und sie bietet
einige wirklich spaßige Einlagen wir auch Kommentare.
Wirklich zum Besten kommen die beiden Hauptfiguren Jay und
Silent Bob jedoch nicht, denn als kompletten Film verpackt
verlieren die Zwei etwas an Charme. Doch waren die Intentionen
der Macher vielleicht auch andere. Nebst dem Ulk-Duo gibt
es auch noch zahlreiche Anspielungen auf aktuelle Film-Titel
und Persiflage-Einlagen. All das, gepaart mit einem gelungenen
Soundtrack, kann zwar für etwas Gefallen sorgen, jedoch
nur bedingt erfolgreich einen ganzen Film tragen. Und so kommt
es, wie es kommen muss: viele Lächerlichkeiten bei den
Filmnachspielungen wirtschaften die Komödie etwas runter.
Kaum noch notwendig, aber dennoch: Tiefsinn oder viel Hintergrund
brauchen hier nicht erwartet werden, treffen allerdings auch
nicht ein.
[Technik]
Die Geschichte wird im breitbildigen Format 2.35:1 erzählt
und wurde anamorph auf der Scheibe abgelegt. Die Qualität
kann sich wirklich sehen lassen, denn weder Rausche, noch
Drop-Outs oder aber Verunreinigungen werden vom aufmerksamen
Auge ausgemacht. Stattdessen: saubere Konturen, saftiger Kontrast,
pralle Farben, hohe Plastizität und ein wirklich erwähnenswert
hoher Detailgrad. Dies bringt das Geschehen auf der Mattscheibe
zum Leben, was von der gelungenen Kompression positiv unterstrichen
wird. Auch Schwarzlevel und Sättigungsgrad spielen mit.
Der angenehme Eindruck wird ergänzt, und zwar vom Ton.
Dieser befindet sich in der deutschen und englischen Fassung
auf der Scheibe, im Format Dolby Digital 5.1. Der von uns
getestete Synchronsound weist seine Stärken klar in der
Musik- und Dialogwiedergabe auf. Verständlich geben sich
die Sprachausgaben, voluminös die Musik, stellenweise
laut oder auch sehr ruhig. Und ob es die nicht allzu häufig
auftretenden Effekte sind, oder einige satte Bass- und Musik-Einlagen,
oder aber die seichten Dialog-Einstellungen, stets wird eine
sehr angenehme und dynamische Qualität geboten. Untertitel
gibt es optional in deutscher Sprache.
[Fazit]
„Jay und Silent Bob“ geht stellenweise aufs Ganze,
erreicht selbiges aber nicht. Wer hingegen Spaß an „Schwere
Jungs“ und „American Pie“ und Konsorten
hatte, der kann auch hier auf seine Kosten kommen. Die einseitige
Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9) beinhaltet den rund 100minutenlangen
Klamauk und folgendes Bonusmaterial: 5 Trailer weiterer Erscheinungen,
Informationen zur Firma highlight dvd, ein rund 14minutenlanger
Blick hinter die Kulissen, ein 8-Minuten Gag Reel, ein Feature
mit dem Titel „Bullshit“ (~ 7 Min.), eine Vorschau
auf „Nachts im Park“, Biografien, 2 Musikvideos
(mit Karaoke Option) und insgesamt 17 nicht verwendete Szenen.
Umfang und Inhalt können sich sehen lassen und unterhalten
ebenfalls. Technik und Ausstattung stimmen soweit, nur der
Inhalt bleibt eben Geschmackssache. Wer sich für diese
Art an Humor interessiert, der wird glücklich werden.
Denn: gelungener Hollywood-Spaß ohne Anspruch auf Ernsthaftigkeit
und einem sehr spaßigen Schauspieler-Ensemble.
André Schnack
15.10.2003
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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