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Flying Virus
Action
[Inhalt]
Sie sind aggressiv und ein einziger Stich genügt, um
ihr Opfer innerhalb weniger Stunden zu töten. Die Killerbienen
sind Teil eines Biowaffen-Programms der US-Army und übertragen
einen neu entwickelten tödlichen Virus. Skrupellose Söldner
eines Ölkonzerns setzen die Insekten im brasilianischen
Regenwald gegen aufständische Ureinwohner ein. Und ein
ebenso skrupelloser Arzt schmuggelt die Tiere an Bord eines
Flugzeugs. Während die Passagiere in 10.000 Meter Höhe
um ihr Leben kämpfen, macht sich die Journalistin Anne
Brauer (Gabrielle Anwar) auf die Suche nach den „Schattenkriegern“.
Sie hat Hinweise, dass der sagenumwobene Stamm ein Gegenmittel
für den Virus gefunden hat. Doch der Ölkonzern will
Anne um jeden Preis zum Schweigen bringen…
[Kommentar]
So könnte die knappe Zusammenfassung des Inhalts des
Films aussehen. Thema: Killerbienen als Waffe, Motiv: überdimensionale
Geldgier, Werkzeuge: Skrupellosigkeit, Verlauf: etwas Chaotisch.
Doch wie spendieren mehr als diese kurzen Worte. „Flying
Virus“ gehört zu den etwas minder finanziell ausgestatteten
Produktionen, was man bereits nach den ersten Minuten an vielen
Faktoren bemerken kann. Doch aus den zur Verfügung stehenden
Mitteln schuf man für einen B-Movie ein recht gutes Ergebnis.
Die Story von Regisseur Jeff Hare wirkt sehr einfach und bietet
nicht viel Tiefgang, den technischen Special-Effects merkt
man ihre günstige Natur ebenfalls an und die schauspielerischen
Leistungen gleichen denen von TV-Produktionen. Einfache Unterhaltung,
die nicht sonderlich viel Hirnschmalz abfordert.
[Technik]
Viel Bitrate, wenig hochwertiges Bild. Wie schade. Ausleuchtung,
Kontrast, Farbgebung – all das wurde zur Zufriedenheit
des Betrachters auf der DVD untergebracht. Nur bei der Kantenschärfe,
den Bilddetails und der Rauschfreiheit sackt das weitere Qualitätsniveau
mehr oder weniger stark ab. Leichtes Flächenrauschen
in plakativen Bildbereichen erfüllt nicht die Erwartungen
der DVD-Fans, und auch die auffallende Softness des Geschehens
steht nicht im Einvernehmen mit den Ansprüchen. Die Kompression
gelang ausreichend gut. Der Ton – wie praktisch immer
bei Sunfilm Entertainment DVDs – ertönt wahlweise
in deutscher oder englischer Sprache in den Formaten Dolby
Digital 5.1 oder Dolby Stereo 2.0 aus den Lautsprechern. Zusätzlich
gibt es noch einen deutschen DTS 5.1-Soundtrack auf der DVD.
Es wurde versucht eine hohe Räumlichkeit durch verschiedene
Einsätze zu erzielen. Teilweise gelang das auch, teilweise
wirken einige Töne etwas fehlgesteuert, zu dünn
und kraftlos. Nicht vergleichbar mit aktuellen Blockbuster-DVDs.
[Fazit]
Sunfilm Entertainment bringt hier eine weitere Code2-DVD auf
den deutschen Markt, die eher als Underdog etwas untergehen
wird. Der rund 96minutenlange Inhalt bereitet zwar stellenweise
ganz nette Unterhaltung, kommt – gerade in Anbetracht
des Preises von rund 20,- Euro – aber nicht gegen vergleichbare
DVDs mit bekannterem Inhalt gegen an. Kommen wir zu dem Part,
an dem die Sunfilm-Erscheinungen meist den Boden unter den
Füßen zu verlieren pflegen: Die Ausstattung der
Disc. Zwar werden gleich eine ganze Anzahl an Tonspuren offeriert,
dafür bleiben weiterführende Informationen zum Hauptprogramm
auf der Strecke. So auch hier. Wahrscheinlich liegt es auch
einfach an den Titeln, die oftmals günstig entstanden
und zu denen es nur wenig Zusatzmaterial gibt. Denn mehr als
den Trailer in zwei Sprachen, einige Informationen zu drei
der beteiligten Akteuren und optionale Untertitel in deutscher
Sprache gibt es nicht. Die Altersfreigabe des Titels liegt
bei 16 Jahren.
André Schnack
21.05.2003
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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