First
Sunday
Comedy/Crime
[Einleitung]
Aus dem Angebot von Sony Pictures Home Entertainment erscheint
der Titel „First Sunday“ auf DVD. Regisseur David
E. Talbert schrieb auch das Drehbuch zur vermeintlich abgedrehten
Blödelei aus den USA. In den führenden Rollen sind
Ice Cube, Katt Williams, Tracy Morgan, Loretta Devine, Michael
Beach, Keith David und Regina Hall zu sehen. Der Film entstand
2008 und erscheint bereits jetzt auf DVD. Wir konnten uns
ein Bild machen.
[Inhalt]
Das unbeholfene Kleinganoven-Duo Durell (Ice Cube) und LeeJohn
(Tracy Morgan) hat eine Woche Zeit, um 17.000 Dollar Schulden
zu begleichen. Anderenfalls will Durells Ex-Freundin mit ihrem
gemeinsamen Sohn in einer anderen Stadt ein neues Leben beginnen.
In ihrer Not hecken die beiden Gangster einen verzweifelten
Plan aus: Sie wollen die Kirchengemeinde in ihrer Nachbarschaft
um ihre hart zusammengesammelten Spendengelder erleichtern.
Doch da haben sie die Rechnung ohne Gott und seine nicht immer
so „sanftmütigen“ Schäfchen gemacht…
(Quelle: Sony Pictures Home Entertainment)
[Kommentar]
Wir haben es mit einer sehr kindlichen und einfachen Comedy
zu tun, die ihrem Ziel Unterhaltung zu bieten stellenweise
gerecht wird, stellenweise jedoch auch nicht. Die üblichen
Blödeleien sind genau so mit von der Partie in „First
Sunday“, wie auch einige durchaus lustige Dialoge. Den
Vorrang gebührt allerdings zweifelsohne die oftmals unterirdische
und übertriebene Darstellung zu vermeidender Situationen,
die stets ungelegen kommen und zumeist den einzigen Quell
der Handlung darstellen. Ebenso einfach und flach sind die
Figuren und ihre Motive zu handeln. Wen das nicht stört,
der kann sich dieses Stück anschauen, ansonsten sollte
man sich vorsichtig sein.
[Technik]
Diese Sony Pictures Home Entertainment Disc bietet ein adäquates
Bild im Seitenverhältnis 1.85:1 in anamorpher Abtastung.
Egal welche Farben oder Kontraste sich auf dem Wiedergabegerät
einstellen, der Transfer leistet insgesamt eine gelungene
Darbietungsqualität. Auch wenn man das vergleichsweise
eher geringe Entstehungs-Budget berücksichtigt kommt
man zu einer positiven Aussage. Was hingegen negativ auffällt:
die Kantenschärfe ist nicht immer da, wo man sie gerne
hätte. So verschwimmen einige Hintergründe mit unscharfen
Konturen, hinzu gesellt sich ein leichter Rauschfaktor.
Richtig
viel kann „First Sunday“ in Sachen Sound nicht
bieten. Die Comedy erklingt im Mehrkanaltonformat Dolby Digital
5.1 aus den Lautsprechern, wahlweise in den drei verschiedenen
Sprachfassungen Italienisch, Deutsch und Englisch. Untertitel
können optional ebenfalls zum Geschehen hinzu geschaltet
werden, in selbigen Sprachen, zuzüglich Türkisch.
„First Sunday“ bereitet Freude, denn er ist stets
verständlich und sauber im Klang, auf der anderen Seiten
finden wir keinen echten Moment, in dem tatsächlich ein
Mehrkanalton vonnöten gewesen wäre.
[Fazit]
„First Sunday“ kann einem ein lachendes Auge bescheren,
ebenso jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit ein weinendes dazu.
Hier und dort möchte der Film ein wenig moralischen Anspruch
und eine Spur von Tiefsinn bieten, was jedoch nicht wirklich
gelingt und einem Punkteabzug gleichkommt. Die rund 94minutenlange
Comedy befindet sich auf einer einseitigen Dual-Layer-Disc
(DVD Typ9) und weist sich mit einer Altersfreigabe von ab
12 Jahren aus. Sehr aufgeräumt bietet sich ein schlicht
und einfallslos gestaltetes Menü. Es bietet folgendes
Bonusmaterial an:
- Audiokommentar
mit Drehbuchautor/Regisseur David E. Talbert
- Entfallene
Szenen
- Die
besten Versprecher
- Outtakes
- David
E. Talbert sagt Danke!
- Making
of
- Trailer
An für
sich kann man von einer dem Mittelfeld angehörige Leistung
sprechen. Wir erfahren bei Bedarf mehr über die Hintergründe
des Films, welche sich jedoch oftmals ebenso banal wie auch
einfach präsentieren. Richtige Substanz zur Entstehung
mächtigen Hintergrundwissens herrscht nicht vor, jedoch
ist das Material umfangreich angesichts des Budgets des Titels.
Erscheinungstermin ist der 19. September zum Sony üblichen
Preis.
Andre
Schnack
04.08.2008
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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