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Enemy Of My
Enemy - Der Feind meines Feindes
Action/Thriller
Computer-Experte
Steve Parker (Peter Weller) wird als Undercover-Agent zur
U.S.-Botschaft nach Bukarest entsandt, um eine hochbrisante
Mission zu erfüllen. Zusammen mit seiner früheren
Flamme und Ex-Agentin Erica Long (Daryl Hannah) muss er eine
todbringende nukleare Geheimwaffe entschärfen, die seit
den Tagen des Kalten Krieges irgendwo in der Botschaft versteckt
ist. Video-Monitore in einem geheimen Überwachungsraum
enthüllen beiden eine verheerende Situation: Die serbische
Befreiungsfront hat 37 Menschen in ihrer Gewalt, inklusive
Chris, Steves Stiefsohn. Die Terroristen fordern die sofortige
Freilassung des inhaftierten Generals Vojnovic (Uwe Ochsenknecht);
beugt sich die Regierung nicht, wird stündlich eine Geisel
hingerichtet - als erster: der amerikanische Botschafter!
Die Führungsriege im Pentagon, Washington D.C., muss
sofort handeln. Fiele den Terroristen auch noch die Bombe
in die Hände, wäre eine Katastrophe unausweichlich.
General Buck Swain (Tom Berenger) leitet die Operation. Unterdessen
versuchen Steve und Erica, die Bombe zu finden. Die Uhr tickt,
die Krise eskaliert und gerät außer Kontrolle.
Leider
nur ein Durchschnittsfilm in einem Format, welches eigentlich
Video-Erscheinungen vorbehalten ist. Dazu führen nicht
nur die inhaltlichen Schwächen der Geschichte, sondern
auch das etwas verspielte Potential der schauspielerischen
Fähigkeiten. Davon ab stimmt die Mischung nicht, so dass
kaum Charme und Spannung im Verlauf der ansonsten recht kurzweiligen
Story entsteht. Platz für Tiefsinn, versteckte Kritik
und andere unterschwellig arbeitende Filmelemente blieb scheinbar
kaum, dafür aber für Explosionen und andere Effekte.
Was ja auch keinesfalls schlecht ist. Es gibt viele Filme,
deren Inhalt in drei Minuten zusammengefasst wiedergebenkann,
ohne sinnvolles auszulassen, die aber trotzdem Spaß
bringen und kurzweilig unterhalten - und eine Spur von letzterem
steckt auch in "Der Feind meines Feindes". Doch
so spannend, wie es sich auf der Verpackung liest: "In
der komplexen Welt politischer Intrigen verwischen die Grenzen
der Wahrheit. Keiner weiß, wer wirklich die Zügel
der Macht in Händen hält, und - wem man vertrauen
kann. Spannung satt!" ist der Film einfach nicht.
Die technische
Umsetzung gelang ebenfalls nur bedingt. Der Transfer im Originalformat
1.85:1 wurde lediglich im Letterbox-Format auf der Scheibe
abgelegt, eine anamorphe Erweiterung blieb ihm leider vergönnt.
Am linken Bildschirmrand tritt gelegentlich ein leichter Streifen
auf, der das Sehvergnügen jedoch nur minder beeinflusst.
Da sorgen die sporadisch auftretenden Verunreinigungen und
kleineren Drop-Outs schon für mehr Missfallen. Die Farbgebung
macht etwas von dem wieder durch natürlich wirkende und
recht plastische Farben wett. Man hätte mehr daraus machen
können, gerade in Hinblick auf die anamorphe Erweiterung
des Transfers. Der Ton der Disc bietet vermeintlich hochwertiges:
eine DTS 5.1- und Dolby Digital 5.1-Tonspur in deutscher Sprache
und eine englischsprachige Dolby Surround 2.0-Spur. Die akustische
Darbietung bietet für einen Film der Herkunft keine schlechten
Ergebnisse, kann aber mit aktuelleren Filmwerken auf DVD nicht
mithalten. Zu unfrisch und beschränkt in der Weite dringt
der Ton selbst beim DTS-Sound aus den Lautsprechern. Bei allen
Soundtracks gibt sich die Sprachausgabe klar und deutlich.
Untertitel gibt es optional hinzuzuschalten, lediglich in
deutscher Sprachfassung.
Sunfilm
Entertainment veröffentlicht mit "Der Feind meines
Feindes" wirklich kein großartiges Kino, dafür
aber einen Actionfilm mit Thriller-Zügen und dem Anflug
von Spannung und Flair. Dieser läuft rund 91 Minuten
und wurde auf einer einseitigen Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9)
abgelegt. Ferner befindet sich auf dem Datenträger noch
folgendes Bonusmaterial: 4 Trailer weiterer Erscheinungen
von Sunfilm und der Originaltrailer zum Hauptfilm. Nicht gerade
üppig oder gar umfassend. Das Stück wurde ab einem
Alter von 16 Jahren freigegeben und erschien am 30. Januar
2002 zu einem Preis von rund 25,- Euro. Wer Fan guter B-Movies
ist oder sich am Anblick der hier auftretenden Darsteller
erfreut, der wird auch Spaß an dieser DVD-Fassung finden.
Alle anderen sollten vorab einen Test wagen.
Andre
Schnack
21.02.2002
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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