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Deadly
Shadows
Drama
Vor sieben
Jahren traf die Nachricht alle wie ein Schock: Faith (Cameron
Diaz) ist tot. War es Mord? Selbstmord? Oder war es ein schrecklicher
Unfall? Ihre jüngere Schwester Phoebe (Jordana Brewster)
reist nun auf eigene Faust nach Paris, um dort Nachforschungen
über das mysteriöse Verschwinden ihrer Schwester
zu betreiben. Von Wolf (Christopher Eccleston), Faith' damaligem
Freund, erfährt sie nach und nach die Wahrheit. Über
die Drogen und ihr exzessives Doppelleben. Über die Banküberfälle
und das Leben im politischen Untergrund in Berlin. Über
Faith' dunkles Geheimnis und das mörderische Zerbrechen
aller Träume...
Gute Idee,
mäßige Umsetzung - um es kurz und knapp auf den
Punkt zu bringen. Einer dieser Filme, die zwar durch eine
scheinbar interessante Story etwas Aufmerksamkeit erwecken,
diese aber im weiteren Verlauf der Geschichte nicht mehr sonderlich
beansprucht und stark vernachlässigt. So schafft es die
Storyline nicht, gespannt vor den Fernseher zu fesseln, wie
man sich das als Zuschauer jedoch gerne gewünscht hätte.
Die darstellerischen Leistungen gefallen durchaus, wenn das
Rollenspiel jedoch auch manchmal etwas aufgesetzt wirkt, was
aber auch an den Figuren an sich liegen kann - schließlich
entsteht insgesamt ein etwas "unrunder" Eindruck.
Die vom Regisseur eingesetzten Mittel wie z.B. die zahlreichen
Rückblenden, gefallen leider ebenfalls nur bedingt, genau
so, wie auch Cameron Diaz nur bedingt überzeugend die
politisch zerrissene Faith mimt. Der Film hat durchaus seine
Berechtigung, diese jedoch wäre auf der emotionalen Ebene
der Geschichte mehr hervorzuheben gewesen, damit das Gesamtbild
hätte besser ausfallen können.
Von der
technischen Seite betrachtet steht der Film unter einem guten
Stern. Zumindest bei der ersten oberflächigen Betrachtung.
Das Bild (1.85:1, anamorph) gibt ausreichend Tiefe in den
Farben wieder und gefällt durch zahlreiche Details. Durch
den Einsatz eines gegen Rauschen wirkenden Filters wurde weitgehend
ein störendes Griseln und Großflächenrauschen
unterdrückt, jedoch nicht der komplette Transfer von
diesen Störfaktoren befreit. So leistet die Kompression
durchaus gute Dienste, nur das Geschehen an sich - was mit
Sicherheit am Master/Vorlage liegt - bietet hin und wieder
Anlass zur Kritik. Kommen wir zum Ton. Hier wird überraschenderweise
eine sehr hochwertige und vor allem effektlastige Präsentation
offenbart für einen Film dieses Genres. Durch temporeiche
und dynamische Wiedergabe des Klangfelds entsteht ein wohltönender
Klang mit Weite und Detailreichtum. Dies ist bei beiden Dolby
Digital 5.1-Fassungen (wahlweise englisch oder deutsch) der
Fall. Optional gibt es Untertitel in deutschen Lettern hinzuzuschalten.
"Deadly
Shadows" von Kinowelt Home Entertainment kommt mit einer
Laufzeit von rund 89 Minuten daher und findet auf einer einseitigen
Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9) Platz. Der Film mag Geschmackssache
sein und nicht unbedingt jedermanns Gefallen ernten, stellt
auf der anderen Seite jedoch auch etwas leicht besonderes
durch die Geschichte dar. Filme wie "Waking The Dead"
haben die Meßlatte an die Thematikumsetzung zwar angehoben,
"Deadly Shadows" leistet aber auch gutes. Neben
dem Hauptfilm befinden sich noch folgende Bonusmaterialien
auf der Scheibe: Trailer auf deutsch und englisch, Texttafeln
mit Starinfos, Interviews, Produktionsnotizen und eine sehr
kurze Behind The Scenes-Featurette. Vom Inhalt her nichts
unbedingt sehr interessantes. Freigegeben wurde die DVD ab
einem Alter von 12 Jahren. Sie erschien am 22. Januar als
Rental-Fassung und wird am 23. April als Kauf-Version veröffentlicht.
Andre
Schnack
19.02.2002
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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