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.com For Murder
Thriller
Sondra
(Nastassja Kinski) verbringt zusammen mit ihrer Schwester
Misty (Nicolette Sheriden) das Wochenende allein im Haus ihres
Freundes Ben. Unter seinem Codewort loggt sie sich ins Internet
ein und entdeckt, dass Ben offensichtlich des Öfteren
in einem Chatroom ziemlich heiße Begegnungen mit einer
jungen Frau namens Lynn (Kim Valentine) hat. Sondra wird neugierig
auf diesen virtuellen Flirt und spielt nun selbst mit dem
Feuer. Mit Werther (Jeffrey Dean), einem offensichtlich machtbesessenen
und gewalttätigen Typ, gerät Sondra kurz darauf
aneinander. So heftig, dass dieser plötzlich Morddrohungen
ausstößt. Und so erleben Sondra und ihre Schwester
völlig perplex und mit Entsetzen mit, wie Werther seine
Drohung in die Tat umsetzt. Sein Opfer ist Lynn, die er vor
laufender Videokamera kaltblütig mit einem Skalpell umbringt.
Nachdem Sondra die Polizei verständigt hat, soll ein
Computer-Spezialist des FBI eine virtuelle Falle aufstellen.
Sondra hat jedoch nicht geringste Ahnung, dass sie sich damit
den brutalen Mörder direkt ins Haus holt.
".com
For Murder" verspielt vom anfänglichen Charme viel,
als es plötzlich anfängt Kopien und Klischees zu
regnen. Und es sind diese, die dem Filmkenner rasch an gleich
einige bereits bekannte und gute Werke des Genres erinnert.
Was leider dann den eigentlichen Film hier in einem nicht
sonderlich guten Licht erscheinen lässt. Filmemacher
Nico Mastorakis konzentriert sich hier auf "Verbrechen"
über das Internet, genauer, einen virtuellen Chat-Raum
und der Tat "Mord". Die neuen Medien werden kritisiert,
das Internet als anonyme und rechtsfreie Zone dargestellt
- was uns allen wahrscheinlich nicht unbedingt neu ist. Das
super moderne Haus, was überwiegend den Handlungsort
darstellt, sorgt für Stimmung. Die eingesetzten Methoden
und Mittel machen etwas her und der High-Tech Look hinterlässt
auch einen gewissen Eindruck, im Kern der Story jedoch gibt
es nichts Neues. Hohe darstellerische Qualitäten gibt
es nur bedingt, hier wird eher im Mittelfeld gepaddelt. Wer
über einige inhaltliche Makel hinwegsehen kann und die
Thematik mag, der wird zufrieden sein.
Was die
technischen Belange dieser DVD angeht, so testeten wir ebenfalls.
Das Geschehen wird durch einen anamorphen Breitbildtransfer
im Format 1.85:1 wiedergegeben und entspricht somit der Originalvorlage.
Das technische Niveau der Abbildung lässt Zufriedenheit
beim Betrachter eintreten, denn der Kontrast hinterlässt
in Kombination mit der Farbgebung ein gelungenes Spiel, welches
von Licht- und Schattenbildung angenehm unterstrichen wird.
Die Konturen hätten schärfer ausfallen können,
davon ab gibt es jedoch ein über dem Durchschnitt liegenden
Transfer, dessen Kompression ebenfalls gut ausfällt.
Sound wurde in den Sprachen Englisch und Deutsch aufgenommen
und im Dolby Digital 5.1-Format abgemischt. Der deutsche Ton
weist zahlreiche Nutzungen der hinteren Surroundlautsprecher
durch direktionale Effekte und klare Hintergrundgeräusche
auf, was für eine ausreichend hohe Dynamik spricht. Auch
der Bass kommt zum Einsatz und bietet in spannenden Aufnahmen
zusammen mit der umfassend ertönenden Musik eine gute
Grundlage. Dialoge und zentrale Geräusche tönen
aus dem Center-Speaker. Rauschen oder Knacken wird nicht vernommen.
".com
For Murder" von Kinowelt Home Entertainment stellt eine
technisch gelungene DVD dar, deren Inhalt hingegen bei Fans
des entsprechenden Genres besser aufgehoben ist, als bei der
breiten Masse. Der Thriller läuft rund 93 Minuten und
befindet sich auf einer einseitigen Dual-Layer-Disc (DVD Typ
9). Zusätzlich gibt es Bonusmaterial in Form eines Interviews
mit Roger Daltrey und Huey Lewis, eines Making Of's, einiger
Filmografien, einer Fotogalerie, eines Trailers und ferner
drei Musikclips. Untertitel können wahlweise in deutscher
Sprache eingeblendet werden. Das Material füllt eine
Laufzeit von weiteren 80 Minuten. Das Menü wurde einfach
gestaltet und verhält sich simpel bei der Bedienung.
Freigegeben wurde die DVD ab einer Altersstufe von 16 Jahren.
Die Disc erschien als Rental-Fassung am 6. August und wird
durch die Kauf-Fassung am 5. November ergänzt. Der Preis
wird sich um die 25,- Euro orientieren.
André
Schnack
30.08.2002
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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