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Body Shots
Drama
Acht Twentysomethings
erliegen im hipsten Club von L.A. dem gnadenlosen Rausch heißer
Rhythmen, Alkohol und flüchtigem Sex. Vier Frauen und
vier Männer treffen in diesem Club Hollywoods aufeinander
und kommen zusammen. Jeder der Beteiligten hat seine Vorstellungen
von einer solchen Nacht und wie eine solche Nacht verlaufen
kann und sollte. Doch für Michael (Jerry O'Connell) und
Sara (Tara Reid) soll diese Nacht mehr als nur bleibenden
Eindruck hinterlassen, denn nach dem Aufteilen der Gruppen
in die erwarteten "Männlein-Weiblein-Duos"
geschieht etwas, dass vorher noch niemanden passiert ist.
Und nach dieser Nacht ist nichts mehr so, wie es zuvor einmal
war. Ihre Welt gerät aus den Fugen...
Es geht
um das amerikanische - als Symbol für das allgemeine
- Nachtleben der Jugend von Heute, um Sex, um das Verhältnis
und die Beziehung von Menschen zum Sex. Es geht um die schnelle
Nummer und die Chemie zwischen den Geschlechtern in unserer
kurzlebigen immer freizügigeren Welt. Und "freizügiger"
ist auch ein Motto in diesem Film, denn neben zahlreichen,
sehr eindeutigen Aufnahmen, gibt es auch viele scharfe Dialoge.
Regisseur Michael Cristofer erzeugte eine sehr eigene Stimmung
und fing prickelnde Szene mit der Kamera ein. Gut stellte
er verschiedenste Varianten des gegenseitigen Annäherns
dar. Kern der Geschichte ist das mysteriöse, durch starken
Alkoholkonsum vernebelte Abend zwischen Sara und Michael.
Denn Sara beschuldigt Michael der Vergewaltigung. "Body
Shots" hat Stärken und Schwächen, die sich
im Verlaufe des Films die Waage halten. Modern und hemmungslos
wird etwas diese "heile" momentan anhaltende Welt
unserer Jungend zerpflückt. Wer Filme wie "Go"
oder "Swingers" mag, der wird auch diese Story mögen...
Die "Body
Shots" DVD erlangt gut Werte in Bereich der Technik.
Das Bild wird durch einen anamorph codierten Breitbildtransfer
dargestellt, und zwar im Originalkinoratio von 2.35:1. Durch
natürliche wirkende Farben, einen prallen, doch nicht
überzeichneten Kontrast und die durchschnittliche Schärfe
gelingt ein guter Eindruck des Bildes. Zwar wirkt das Handeln
auf der Mattscheibe nur bedingt plastisch, dafür aber
- abgesehen von einem sehr leichten Großflächenrauschen
- weitgehend fehlerfrei. Guter Ton gehört ebenfalls immer
zu einer DVD, und so gibt es hier Tonspuren im Dolby Digital
5.1-Format auf deutsch und englisch mit deutschen Zwangsuntertiteln.
Zusätzlich ist noch eine englischsprachige Dolby Digital
2.0-Spur enthalten, ebenfalls mit deutschen, nicht ausblendbaren
Untertiteln. Der Ton wirkt rund und voluminös. Er vermittelt,
insbesondere bei den Aufnahmen in den Discotheken, einen ordentlichen
Dynamikbereich und glänzt mit einigen Surroundschmankerln,
sinnvoll gesetzten Hintergrundgeräuschen und einer klar
und deutlichen Sprachausgabe. Optionale Untertitel in deutsche
gibt es beim deutschen Soundtrack.
"Body
Shots" mag Geschmackssache sein, wenn auch die Geschichte
recht spannend und auf eine Art und Weise verfilmt wurde,
die nicht unbedingt üblich ist. Generation X auf DVD,
hemmungslos, authentisch und ehrlich umgesetzt auf einer technisch
überzeugenden DVD. Neben dem 102 minutenlangen Streifen,
finden sich noch folgende Zusatzmaterialien auf der einseitigen
Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9): Starinfos über die Darsteller,
mit Infos und kurzen Interviews (insgesamt 9) und der Trailer
des Films, einmal auf deutsch und einmal auf englisch. Nicht
gerade sehr üppig, doch dafür sinnvoll und gut aufgemacht.
Das gelungene Screenmenü überzeugt mit Animation
und Ton, weist zudem eine einfache Struktur auf. Insgesamt
also eine gelungene DVD, vom Inhalt und von der Ausstattung,
einzig wünschenswerter Faktor, mal wieder: keine Zwangsuntertitel!
Wer darüber hinwegsehen kann, der sollte sich die Scheibe
ansehen. Als Rental-Disc erschien sie am 12. September, die
Verkaufs-Version steigt dann am 5. Dezember ins Geschäft
ein.
Andre
Schnack
18.09.2000
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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