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A Beautiful
Mind
Drama/Romance
[Inhalt]
"A
Beautiful Mind" erzählt den Lebensweg des Mathematikers
John Nash (Russell Crowe), der einen Teil seines weltlichen
Daseins sozusagen zwischen "Genie und Wahnsinn"
verbrachte. Es gibt diesen Menschen tatsächlich und der
Film orientiert sich an das Leben dieses Mannes. Nash ist
ein erfolgreicher Mathematiker, der eine gelungene wissenschaftliche
Karriere aufs Parkett legt. Doch das Genie weicht etwas dem
Wahnsinn, als er Leute zu sehen beginnt, die zusammen mit
ihm in einer groß angelegten Verschwörung zu stecken
scheinen. Seine Wahnvorstellungen bringen ihn schließlich
in die Psychiatrie, wo er und seine Schizophrenie behandelt
werden. Seine Frau Alicia Lopez de Larde-Nash (Jennifer Connelly)
hält zu ihm und langsam erholt sich der Wissenschaftler.
[Kommentar]
Ron Howard
schuf einen wirklich stimmungsvollen und in der Geschichte
dichten Film, der sowohl Drama, Romanze und gar etwas Thriller
zugleich ist. Das Drehbuch bietet Tiefgang, viel Emotionen
und einen gelungenen Spannungsbogen. Unterteilt werden kann
das Spektakel in zwei Bereiche: das Drama um den mathematischen
Großgeist und die Liebesgeschichte eines unter Schizophrenie
leidenden Menschen. Letzterer Part wurde natürlich in
bester Hollywood-Marnier aufgegossen und wirkt mitunter etwas
zu "hübsch" und reduziert auf die Dinge, die
ein typischer Kinogänger eben sehen möchte. Wer
jedoch davon absieht und nicht gerade die Biografie der Hauptfigur
mit dem Filminhalt vergleicht, wird zweifelsohne auf hohem
Niveau und durch tadellose schauspielerische Leistungen bestens
unterhalten. Darsteller, Sets, Kostüme und die Filmmusik
- all das befindet sich auf einem hohen Niveau, welches die
hier an den Tag gelegte, professionelle Handwerkskunst beweist.
[Technik]
Technisch
gab man sich auch Mühe, was aber bei einem Film solch
jungen Ursprungs auch zu erwarten ist. Der Bildtransfer wird
im anamorphen Breitbildgewand im Ratio 1.78:1 vollzogen. Das
Geschehen auf dem Wiedergabegerät wird sauber übertragen
und gefällt insgesamt gut bis sehr gut, wobei es von
Makeln nicht verschont bleibt. Satte Farbflächen füllen
das Geschehen und ergeben im Zusammenhang mit der ausreichend
hohen Kantenschärfe und den vielen Details eine lebhafte
und plastische Komposition ab. Weitgehend sauber von Verunreinigungen
und Kompressionsartefakten sorgt das Bild für gute Laune,
da tut auch die Tatsache, dass in raschen Bewegungen stellenweise
ein leichter Nachzieheffekt entsteht, der Leistung keinen
Abbruch.
Zum Ton des Films. Abgemischt und abgelegt wurde
der Sound im Dolby Digital 5.1-Format. Und dieser versteht
auch die visuellen Eindrücke zu unterstreichen, wobei
er nicht zu denen gehört, die mit wummigen Surround-Effekten
aufwarten. Es geht hier eher beschaulich ruhig zu, was an
der Dialogstärke der Geschichte liegt. Von der Qualität
her gut, von der Ausnutzung des Potentials her jedoch nicht
die Oberklasse.
[Fazit]
"A
Beautiful Mind" von DreamWorks Home Entertainment sorgt
für gute Hollywood-Unterhaltung der oberen Liga. Das
prämierte Drama verläuft rund 130 Minuten und befindet
sich auf der ersten der zwei einseitigen Dual-Layer-Discs
(DVD Typ 9). Zudem fanden auch noch die zwei Audiokommentare,
einige unveröffentlichte Szenen und die Untertitel in
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte und Hebräisch
auf Disc 1 Platz. Auf der zweiten DVD wurde der größte
Teil der Extras abgelegt: eine Featurette über die Partnerschaft
von Howard und Grazer, eine weitere über die Entstehung
des Drehbuchs, einige Aufnahmen über den "echten"
John Nash und die Nobelpreisverleihung von 1994, einige Casting-Aufnahmen,
eine kurze Dokumentation über die Inszenierung des Alterungsprozesses
der Figuren im Film, Storyboard Vergleiche, etwas zur Entstehung
der Filmmusik und der wenigen Special-Effekte, ein Making
Of, Aufnahmen über die Oscar-Verleihung und einige Trailer.
Die zahlreichen Extras befinden sich allesamt im englischsprachigen
Originalsound (Dolby Surround) auf den Scheiben, optional
gibt es zahlreiche Untertitel einzublenden. Freigegeben ab
12 Jahren und im Geschäft seit dem 19. September zu einem
Preis von rund 22,- Euro zu erhalten. Empfehlenswert!
André
Schnack
25.10.2002
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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