Technisches Glossar

Filmerisches Glossar

Detailliertes Audio Glossar

Detaillierte Infos zu Untertiteln

 

Technisches Glossar

Mit diesem kleinen Glossar versuche ich einige der Fachbegriffe aufzuschlüsseln, die bei der Verwendung des Begriffs DVD stets gebräuchlich sind. Habt Ihr Anmerkungen oder Fragen, so schreibt mir an webmaster@dvdcheck.de !

 

5.1 Surround:

Ist die Rede von DVD, so fällt der Begriff 5.1-Surround oft. Aufgeschlüsselt bedeutet es einfach, daß dieses Verfahren fünf diskrete (eigens angesteuerte) Kanäle für die Lautsprecher und einen für den Subwoofer liefert. Die normale Lautsprecherkonstellation besteht aus zwei Front-, einem Center-, zwei Rear-Speakern und einem (bevorzugt aktiven) Subwoofer. Durch dieses System entsteht die Möglichkeit direktionale Effekte zu erzeugen, d.h. es kann vielmehr ein 360° Raumklang erzeugt werden als mit Dolby Surround möglich ist.

 

Anamorph:

Wurde der Transfer der DVD speziell auf die Darstellung für 16:9 Fernsehern ausgelegt, so spricht man von einem anamorphen Bild. DVD’s haben die Eigenschaft mehr Bildinformationen abzuspeichern, als normale Fernseher darstellen können. Die speziellen 16:9 Breitbildgeräte können diese Signale umsetzen und erreichen somit ein detaillierteres, schärferes Bild in einer höheren Auflösung. Normale Fernsehgeräte zeigen den Film natürlich auch an, nur mit den üblichen Streifen am oberen und unteren Bildschirmrand. Geräte, welche dem 16:9 Format entsprechen zeigen das Bild anamorpher DVD’s auf Anhieb im Breitbildformat an. Allerdings besitzen nicht alle Scheiben diese sinnvolle Eigenschaft.

 

Dolby Digital, AC-3:

In den technischen Bestimmungen der DVD Staaten heißt es, daß jede Scheibe mindestens eine PCM oder Dolby digitale Tonspur verwenden muß, um die hohe Qualität des Mediums in allen Veröffentlichungen sicherzustellen. Dolby Digital ist ein verläßliches Format, das bis zu sechs verschiedene Ton-Kanäle erlaubt - für ein volles Surround-Sound-Erlebnis. Eine der häufigsten Versionen von Dolby Digital ist die 5.1 Kanal Implementation. Dolby Digital verwendet ein Kompressionsschema, das sich AC-3 schimpft um mehr Information auf einer Scheibe zu speichern - dieses Tonlayout wird dann 5.1 genannt. Dolby Digitale Aufzeichnungen in mono werden als Dolby Digital 1.0 und stereo-Aufnahmen als Dolby Digital 2.0 bezeichnet.

 

Dolby Surround:

Ein relativ simples Wiedergabeverfahren für den Raumklang im Heimkino. Es wird ein normales Stereo-Signal verwendet, plus einem Mono-Kanal für die hinteren Surround-Lautsprecher. So wird ein Raumklang erzeugt, der nur nach vorne hin stereo ist, aus den hinteren Boxen ertönen, egal auf welcher Seite, die Effekte in mono gleicher Lautstärke. Ein ausbalanciertes Klangbild wie beim 5.1 Surround ist mit diesem Verfahren nicht zu erreichen. Ein relativ altes System, das es schon vor 20 Jahren bei der Kinopremiere von Star Wars gab. Viele alte Filme, sowie Videokassetten sind in Dolby Surround abgemischt.

 

DTS:

Erstmals aufgetreten in Steven Spielberg’s Jurassic Park (1993). Dieses Verfahren wird auch von DVD unterstützt, gehört aber nicht zu den DVD-Abkommen, d.h. jedesmal wenn eine DTS Tonspur auf einer DVD enthalten ist, muß alternativ auch eine PCM- oder Dolby Digital-Spur enthalten sein. Ähnlich wie das 5.1 Verfahren nutzt auch DTS voll getrennte Kanäle. Die Informationen sind komprimiert, genau wie beim 5.1 Verfahren, allerdings benötigt dieses System weniger Platz auf der DVD und liefert gleichzeitig eine höhere Qualität. Ob der Unterschied wirklich hörbar ist, war in letzter Zeit Gegenstand vieler hitziger Diskussionen. DTS-Soundtracks benötigen DTS-kompatible Geräte zur Wiedergabe, und diese sind momentan noch recht teuer im Vergleich zu Dolby Digital-fähigem Equipment.

 

Pan & Scan, Letterbox, Widescreen:

Fernseher haben für gewöhnlich das Maß 4:3 (4 Einheiten breit und 3 Einheiten hoch). Filme jedoch variieren von 1.78:1 bis 2.35:1 und viele andere Ratios dazwischen und Extreme. Das Ergebnis liegt auf der Hand, auf einem normalen Fernseher muß das Bild "letterboxed" sein um alles abbilden zu können. Es entstehen also schwarze Balken am oberen und unteren Bildschirmrand. Werden die Filme anders ausgestrahlt, so das sie auf dem ganzen Bildschirm erkennbar sind, so fehlen an beiden Seiten Teile des Bildes. Verschwinden wichtige Elemente des Films in diesen Abschnitten, so scrollt das Bild nach rechts oder links – daher der Begriff "Pan & Scan". Möchte man den Film im originalen Aspect-Ratio der Kinofassung sehen, so ist die letterboxed Widescreen-Version der Pan & Scan vorzuziehen, denn so wollten die Filmemacher ihr Werk präsentieren.

 

PCM:

In den technischen Bestimmungen der DVD Staaten heißt es, daß jede Scheibe mindestens eine PCM oder Dolby digitale Tonspur verwenden muß, um die hohe Qualität des Mediums in allen Veröffentlichungen sicherzustellen. Das DVD PCM Sound-Format erlaubt eine Benutzung von bis zu acht getrennten Kanälen für den Sound. Am ehesten läßt sich das Verfahren mit dem der normalen Audio-CD’s vergleichen, obwohl DVD viel mehr detaillierte Audioinformation unterstützt, als es Audio-CD’s tun.

 

Filmerisches Glossar

Mit diesem kleinen Glossar versuche ich einige der Fachbegriffe aufzuschlüsseln, die bei der Betrachtung von Filmen stets gebräuchlich sind. Habt Ihr Anmerkungen oder Fragen, so schreibt mir an webmaster@dvdcheck.de !

Hier Erläuterungen zu zwölf klassischen Filmsparten.

Western, Thriller, Krimi, Film noir, Gangsterfilm, Horror, Drama, Komödie, Screwball, Musical, Abenteuer, Sience-fiction

Erst einmal die Aufschlüsselung des Worts "Genre".

Genre, [’schanr(e), frz.], s, -s: Wesen; Gattung, Sparte

 

Der Western...

war eigentlich der erste erzählende Film Hollywoods. Hierbei muß der Film "The Great Train Robbery" von 1903 genannt werden. Die handlungsorientierte Darstellungsform entsprach besonders gut den optischen Möglichkeiten des neuen Mediums, das noch ohne gesprochene Worte auskommen mußte. Der Erfolg dieses Titels begründete einen wahren Boom an Westernfilmen.

In Western treten bevorzugte Elemente wie Verfolgungsjagden zu Pferd, Pistolenduelle und Westernhelden auf. Der einsame Held in einer gesetzlosen Umwelt auf der Suche nach einem Stück Land, symbolisiert den amerikanischen Mythos – jeder hat eine Chance. An seiner Seite meist zwei Typen von Frauen: die Pionierfrau, sittsam und tapfer, meist blond; die dunkelhaarige Indianerin oder Spanierin, erotisch, aber auch etwas fremd.

Bsp.: Zwölf Uhr Mittags (High Noon) [1952], Spiel mit das Lied vom Tod [1968]

 

Der Thriller...

erzählt eine bedrohliche Geschichte aus der Perspektive des Opfers oder eines Menschen, der einem potentiellen Opfer nahesteht – nicht aus der Sicht des Täters oder Ermittlers. Die Gefahr geht dabei von einer Person oder Gruppe aus, die rätselhaft erscheint und bei der Auflösung des Thrillers verstehbar wird. Der Zuschauer soll die Angst der Hauptfigur, den Thrill, körperlich nachempfinden.

Im Thriller treten folgende Elemente auf: ein verängstigtes Opfer, eine Bedrohung, die ihm fremdartig, unverständlich erscheint. Mitmenschen die nicht helfen. Kaum erträgliche Spannung. Am Ende wird die Bedrohung zuverlässig beseitigt.

Bsp.: Berüchtigt [1946], Psycho [1960], beide von Altmeister Alfred Hitchcock

 

Der Kriminalfilm, oder auch kurz "Krimi"...

Läßt sich in eine Reihe Untergenres aufteilen: Polizeifilm oder Detektivfilm wären zwei Möglichkeiten. Immer geht es um Verbrechen und ihre Aufklärung. Die einfachste Form des Krimi’s folgt der Formel des "Whodunit" (Wer war’s?). Die Spannung entsteht dabei durch die Suche nach dem unbekannten Täter. Mit seiner Entdeckung und Entlarvung ist der Fall gelöst und der Film zu Ende. In anderen Krimi’s wird der Täter schon während des Verlaufs der Handlung entlarvt, jedoch noch nicht dingfest gemacht. Hier entsteht die Spannung durch die vom Täter ausgehende Gefahr.

Elemente: skrupellose Gangster(bosse), FBI-Agenten, Verfolgungen und Kämpfe. Am Ende siegen die Kräfte des Guten. Frauen spielen nur Nebenrollen als Opfer oder Zeuginnen.

Bsp.: Rififi [1954], French Connection [1971]

 

Film noir

Der französische Filmkritiker verwendete den Begriff "Film Noir" 1946 als erster für die düster-melancholischen Hollywoodfilme der vierziger Jahre. Sie mischten Krimi und Melodram und vertraten eine zynische Grundhaltung, in der Gut und Böse kaum zu unterscheiden sind. Falls die Kräfte des Guten zum Schluß die Oberhand gewinnen, wird ein solcher Triumph melancholisch gebrochen. Die Bildsprache spielt raffiniert mit Licht und Schatten. Anders als bei sonstigen Hollywoodstreifen ist die Szene nicht großzügig ausgeleuchtet. Neben sparsamem Grundlicht setzen gezielt gerichtete Lichtquellen dramatische Akzente.

Elemente wie den einsamen, zynischen Held, der hinter seiner harten Fassade ein wenig romantisch ist, oder verführerischen Frauen, die Männer zum Werkzeug ihrer verbrecherischen Pläne machen, gehören zum Film noir. Außerdem spielt die Handlung bevorzugt in der Nacht, oder in geschlossenen, düsteren Räume oder Großstadtstraßen.

Bsp.: Frau ohne Gewissen [1944], Chinatown [1974]

 

Der Gangsterfilm...

zeigt das Leben von Mitgliedern einer Gangsterbande oder der Mafia. In allen Filmen dieser Art geht es meist um den Aufstieg und Zerfall einer Gruppe oder einer Person. 1931/32 erschienen drei Tonfilme, die den Gangsterfilm zum beliebtesten Filmgenre dieser Zeit machten: "Der kleine Caesar" und "Scarface" orientierten sich sehr stark an der Figur des Chicagoer Mafiabosses Al Capone. "Der öffentliche Feind" zeigte das Leben eines irischen Gangsters.

Standardelemente: der Gangsterboß, die Bande, Schießereien, Bombenanschläge in der Großstadtszenerie. Am Schluß das Scheitern des Gangsters. Frauen in Nebenrollen des Gansterflitchens oder der verzweifelten Mutter.

Bsp.: Entscheidung in der Sierra [1941], Der Pate [1971]

 

Der Horrorfilm...

will Angst erzeugen. Die Bedrohung geht von einer Gefahr aus, die wissenschaftlich-rational nicht begründbar ist. Besonders geeignete Angstmacher sind fremdartige Wesen, deren Motive und Empfindungen nicht nachvollziehbar sind. Dabei haben sich drei Gruppen an Gestalten herausgebildet: die untoten Zwischenwesen (Vampire, Zombies), die tierhaften Bestien (Werwolf, King Kong) und künstliche Menschen (Frankensteins Monster).

Alte Schlösser, Friedhöfe, dunkle Wälder und andere bedrohliche Orte gehören ebenso zu den Elementen, wie Nahaufnahmen des Opfers, schockierende Bilder und unheimliche Geräusche.

Bsp.: King Kong und die weiße Frau [1933], Der weiße Hai [1974]

 

Melodram (Drama)

Hier geht es nicht um Gut oder Böse. Im Melodram steht der schwache Mensch in der Auseinandersetzung mit starken, übermenschlichen Kräften – und muß unterliegen. Diese Kräfte können sein: Krieg, Tod, Liebe, das Schicksal oder die Naturgewalten.

Die Elemente dieses Genres sind: große, bewegende Gefühle, schwere Schicksalsschläge, leidende, irrende und doch tapfere Menschen. Eine äußerst beliebte Botschaft ist: Große Liebe wird nicht einmal durch den Tod zerstört. Das Melodram kann kein strahlendes Happy-End haben.

Bsp.: Vom Winde verweht [1939], Titanic [1997]

 

Komödie

Hollywood hat mehrere Formen von Filmkomödien hervorgebracht: den Komikerfilm (Charlie Chaplin, Jerry Lewis), die romantische Komödie, die Screwball-Komödie, die gesellschaftskritische Komödie und Parodien anderer Genres.

Neben Männern in Frauenkleidung, zerstreuten Professoren, unreifen Alten, altklugen Kindern und lebensuntüchtigen Reichen, gehören auch Verwechslungen und zahllose Mißverständnisse zu den Elementen der Komödie. Auch entsteht Komik wenn die Akteure sich konträr zur Situation verhalten: der Held, der feige ist, die Liebenden, die voreinander ihre Gefühle verbergen!

Bsp.: Ninotschka [1939], Manche mögen’s heiß [1959]

 

Die Screwball-Komödie...

ist eine besondere Form der Hollywood-Komödie und erlebte besonders in den dreißiger Jahren ihre Blüte. Ihr Markenzeichen sind respektloser Humor und exzentrische Personen. Sie lebt von sehr schnellen, witzigen Dialogen, einer temporeichen Handlung und einer Hauptfigur, dem "Screwball", die durch permanenten Wandel überrascht.

Die Screwball-Komödie stellt die Rollenklischees im Verhältnis von Mann und Frau auf den Kopf und karikiert ungeniert den Lebensstil reicher Leute. Dabei benutzt sie die Elemente der herkömmlichen Komödie ohne Rücksicht auf so langweilige Dinge wie die Wahrscheinlichkeit. Dafür wird die Handlung im Verlauf der Geschichte immer turbulenter.

Bsp.: Leoparden küßt man nicht [1938], Is was, Doc? [1972]

 

Das Musical...

unterscheidet sich von einem Film mit Gesangseinlagen dadurch, daß das Musical ohne den musikalischen Part nicht denkbar wäre. Von den dreißiger bis weit in die fünfziger Jahre waren die amerikanischen Filmmusicals beim Publikum außerordentlich beliebt.

Elemente des Musicals: Gesang und Tanz, vor allem Steptanz. Aufwendige, elegante Ausstattung. Bekannte Stars. Konfliktarme, manchmal märchenhafte Handlung.

Bsp.: Ein Amerikaner in Paris [1951], Cabaret [1972]

 

Der Abenteuerfilm...

bietet als Held eine romantische Figur: er sucht in der weiten Welt sein Glück und kämpft für das, was er für die gerechte Sache hält. Dabei geht er große Risiken ein, die er mit Geschicklichkeit und viel Glück meistert. Mit ungebrochenem Optimismus besiegt er souverän Naturgewalten und Gegner. Dabei ist der Abenteurer auf den Nahkampf angewiesen; er erscheint im Kino als märchenhafter Held aus Zeiten, als es noch keine Feuerwaffen gab. Beispiele sind: der antike Herkules im Sandalenfilm, Ivanhoe und Robin Hood im Ritterfilm, der Musketier im Mantel-und-Degen-Film, der rote Korsar im Piratenfilm.

Die Standardelemente sind: akrobatische und tänzerisch-elegante Kampfszenen; junge, ungebundene Männer; schöne Frauen; oft aufwendig historische Ausstattung.

Bsp.: Der rote Korsar [1952], Robin Hood – König der Diebe [1991]

 

Science-fiction...

Filme spielen fast immer in der Zukunft. Sie leben von technisch-wissenschaftlichen Entwicklungen, die es noch nicht gibt oder nie geben wird. Manche Filme warnen vor den Gefahren des Fortschritts, die meisten blicken jedoch optimistisch in die Zukunft. Typische SF-Themen sind: die Raumfahrt zu fremden Welten, die Invasion Außerirdischer, die Abenteuer von Comic-Helden wie Superman, die Erde nach einer von Menschenhand verursachten Katastrophe und die Reise durch die Zeit. Manche Sience-fiction-Filme sind verkappte Kriegsfilme, in denen Außerirdische bekämpft werden, weil der Zeitgeist vergleichbare Brutalität gegen Menschen nicht zuläßt. Andere Sience-fiction-Filme erinnern an Märchen für die ganze Familie.

Typische Elemente dieser Filme sind: High-Tech, außerirdische Lebewesen, Spezialeffekte zur Darstellung der zukünftigen Welt und ihrer Helden.

Bsp.: Krieg der Sterne [1977], Independence Day [1996]

 

Detailliertes Audio Glossar

Symbol:

Erklärung:
Dolby Digital Mono-Symbol
Dolby Digital Mono:
Ein in monaural aufgenommener AC3-Mono-Datenfluß, der bei der Wiedergabe mit einem Dobly Digital Decoder nur aus dem Center-Speaker zu hören ist.
Dolby Digital Stereo-Symbol
Dolby Digital Stereo:
Ein AC3-Datenfluß, bei dem ein Stereosignal ausgegeben wird. D.h., daß bei der Wiedergabe mit einem Dobly Digital Decoder der linke sowie der rechte Lautsprecher mit Ton versorgt werden.
Dolby Digital Surround-Symbol
Dolby Digital Surround:
AC3-Datenfluß mit einem Kanal mehr an Informationen. Neben einerm Stereosignal wird auch noch für die hinteren Surroundlautsprecher ein Signal geliefert. Wird der SOundtrack über ein Decoder wiedergegeben, so ertönt es aus allen 5 Lautsprechern, wobei der Sound des hinteren Kanals monoaural ist.
Dolby Digital 4.0-Symbol
Dolby Digital 4.0:
Diese AC3-Aufnahme liefert 4 diskrete Soundkanäle. Wird dieser 4-Kanalton über einen DD-Decoder dekodiert, so ertönt es wieder aus allen 5 Mainspeakers, doch das Surround-Signal ist diskret monaural.
Dolby Digital 5.0-Symbol
Dolby Digital 5.0:
Ein 5.0-AC3-Bitstream leistet diskreten 5-Kanalton. Wird das Signal digital dekodiert, so wird ein diskreter Mehrkanalton aus allen Lautsprechern geboten.
Dolby Digital 5.1-Symbol
Dolby Digital 5.1:
Ein 5.1-AC3-Bitstream leistet diskreten 5-Kanalton und kommt mit einem Extra-Signal für einen Sub-Woofer. Wird das Signal digital dekodiert, so wird ein diskreter Mehrkanalton aus allen Lautsprechern und einem Sub-Woofer geboten.
PCM-Symbol
PCM:
Das PCM-Signal liefert ein dem Stereo-Signal qualitativ überlegene, unkomprimierten 2-Kanalton, welcher bei der Dekodierung über die vorderen linken und rechten Lautsprecher ausgegeben wird.
DTS-Symbol
DTS:
Der DTS-Ton erfordert die Wiedergabe über einen speziellen DTS-Decoder. Dann liefert das Signal einen diskreten Mehrkanalton, der dem des Dolby Digital sehr ähnelt, 5 Lautsprecher und ein Subwoofer werden angesprochen. Qualitativ liegt dieses System leicht über dem des Dolby-Programms.


Erläuterung der verschiedenen Arten von Untertiteln

Bezeichnung:

Erklärung:
Subtitles
Die Subtitles bedeuten, daß lediglich alle gesprochenen Dialoge am unteren Bildschirmrand erscheinen. Diese Information kommt von dem Untertitel-Datenstrom der DVD. In seltenen Fällen werden auch bestimmte Soundeffekte und Geräusche schriftlich erwähnt. Die abgebildeten Gespräche werden einfach nacheinander, bzw. untereinander eingeblendet, die Einblendung ist nicht vom Charakter abhängig.
Subtitles for the hearing impaired
Sehr ähnlich den Closed Captions. Es werden neben personenspezifischen Dialogen auch Hintergrundgeräusche, Musik und andere akustische Signale via Text eingeblendet.
Closed Captions
Eigentlich sind Closed Captions nur Untertitel für Hörgeschädigte, mit dem Unterschied, daß sie nur über einen externen Decoder sichtbar gemacht werden können. Angegeben werden sich auf der Verpackung der VHS oder DVD durch ein CC. In Amerika besitzen mittlerweile beinahe alle Fernseher die Eigenschaft, diese Untertitel zu decodieren und damit sichtbar zu machen. In Deutschland findet dieses Verfahren bei den VHS-Kassetten Anwendung. Mittels eines kleinen Decoders, der zwischen Videorecorder und TV geschaltet ist, werden dann die Texteinblendungen sichtbar.
DVS
Der am weiten fortgeschrittenste Typ der "Filmhilfe" nennt sich Descriptive Video Service. Dieses System liefert sozusagen einen Erzähler, der die Situationen akustisch beschreibt, ähnlich einer Radio-Übertragung (eine separate Audiospur). DVS findet noch sehr wenig Anwendung und nur wenige Firmen benutzen dieses System, was aber den besten Effekt für Geschädigte liefert.


 

 

Copyright © 1999 Andre Schnack. Alle Rechte vorbehalten. Leser dürfen diese Seiten und deren Inhalt nicht in irgendeiner Weise verändern, publizieren, verschieben, kopieren, verkaufen, im Ganzen oder in Teilen, ohne die ausdrückliche, schriftliche Erlaubnis des Halters des Copyrights. dvdcheck / Andre Schnack